Konzert

12.03.2012

Aufmunternde Klänge

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2 Bilder
Vorwiegend Bearbeitungen unsterblicher Filmmusiken, aber auch Originalkompositionen tischte das Akkordeon-Ensemble (oben) auf. Der Chor der Johannes-de-La-Salle-Realschule vermittelte in seinen beiden Auftritten viel Schwung.
Bild: ch

Akkordeon-Ensemble musiziert mit Freunden und dem Chor der Realschule

Illertissen Nach einer ganzen Reihe beifällig aufgenommener Benefizkonzerte der vergangenen Jahre hatte sich das Akkordeon-Ensemble Illertissen diesmal vorgenommen, die segensreiche Einrichtung Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach zu unterstützen.

In der sehr gut besuchten Schranne halfen bei diesem Vorhaben von Günter Gemeinder und seinem Handharmonika-Orchester: die Sängerin Julia Nestler, Nina Wiedenhofer und Wolfgang Jäkel, die sich Begleitungen an Klavier und Keyboard teilten, Marc Fabinc, Gitarre, Fabian Graf mit gewichtigem Schlagzeug-Beitrag, vor allem aber der Chor der Johannes-von-La-Salle-Realschule Illertissen unter Leitung von Michaela Lüpke mit Clemens Lüpke am Klavier. Als Gast bedankte sich Vorstandsvorsitzende Marlis Dreher vom Kinderhospiz bei Musizierenden und Singenden für ihren Einsatz.

Das Hospiz, am 1. Advent 2006 gegründet, habe eine wichtige Versorgungslücke im süddeutschen Raum geschlossen. 255 Familien seien inzwischen betreut worden, und hätten die liebevolle Pflege für ihre Kinder in deren letzten Lebensmonaten in Anspruch genommen. „Die Kinderarbeit lohnt sich, wenn wir Menschen wie Sie an unserer Seite wissen.“

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Filmmelodien in den Mittelpunkt gerückt

Eric Gemeinder, begrüßte unter den Besuchern auch Realschuldirektor Johann Gutter und Mittelschuldirektor Norbert Bergmeir. Mit seiner Programmeinführung vermittelte er allerlei Wissenswertes über dessen Inhalt. Im Mittelpunkt standen Filmmelodien aus „Forrest Gump“, ein Medley aus dem Anti-Kriegs-Film „Das Boot“, Klänge aus mehreren James-Bond-Filmen und aus „Alexis Sorbas.“ Der letztgenannte Streifen mit der Musik des großen griechischen Komponisten Mikis Theodorakis hat dem Nationaltanz „Sirtaki“ zum Weltruhm verholfen.

Ein Ohrwurm von Schostakowitsch

Aber auch eine Originalkomposition für Akkordeon-Ensemble, die sehr gefällige, dreiteilige „Irish Rhapsodie“ von Ivan Black, fehlte nicht. Von Dmitri Schostakowitsch war dessen Ohrwurm, der Walzer Nr. 2, eine in Moll getauchte, slawische Form des Tanzes, zu hören, und Julia Nestler lieh ihre Stimme unter anderem dem Song „Shadow of the moon“ der Band Deep Purple von Richie Blackmore.

Ganz besondere Beachtung verdiente sich der aus etwa 35, vorwiegend Mädchen, bestehende Chor der Johannes-von-La-Salle-Realschule Illertissen durch sein frisches Auftreten. Unter einfühlsamer Leitung von Michaela Lüpke gab er drei mit spontanem Beifall bedachte Lieder zum Besten. Das letzte, „Clap your hands“, musste sogar wiederholt werden.

Am Schluss des etwa zweieinhalbstündigen Konzerts fanden sich alle Ausführenden zusammen im berühmten Song von Michael Jackson „We are the world.“

Die begeisterten Zuhörer gaben sich damit noch nicht zufrieden, weshalb Günter Gemeinder, der mit seinem Dirigat buchstäblich Akzente setzte, noch eine Piece drauflegen musste.

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