1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Aus einem kleinen Verkauf wurde ein riesiger Markt

Winterrieden

10.09.2018

Aus einem kleinen Verkauf wurde ein riesiger Markt

Auch, wenn der Sommer noch einmal zurückgekehrt ist – der Elternbeirat des Kindergartens „Haus der kleinen Strolche“ denkt schon seit Wochen an die anstehende kühle Jahreszeit. Der Basar steht wieder an.
Bild: Laura Loewel (Symbol)

Der ehrenamtlich organisierte Kinderkleider-Basar in Winterrieden ist einer der größten seiner Art. Jetzt steht ein Jubiläum an.

Auch, wenn der Sommer noch einmal zurückgekehrt ist – Modehäuser haben ihre Verkaufsräume mit der neuen Herbst- und Winterkollektion bestückt. Auch der Elternbeirat des Kindergartens „Haus der kleinen Strolche“ denkt schon seit Wochen an die anstehende kühle Jahreszeit. Denn der am Freitag, 21. September, zum 50. Mal stattfindende Kinderartikel-Basar will gut vorbereitet sein. Dann werden in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr 200 Verkäufer ihre Waren anbieten – und ein Vielfaches an Besuchern anlocken. Der Basar hat sich in einem Vierteljahrhundert seines Bestehens zu einem der größten seiner Art entwickelt.

Das alles begann vor 25 Jahren als Versuch, sagt Birgit Schnur vom Organisationsteam. Der Winterrieder Markt sei seither einer der beliebtesten und bestfrequentierten Secondhand-Kleiderbasare in der Umgebung geworden. Ein Rückblick.

Bei der ersten Veranstaltung vor 25 Jahren hätten Annahme der Waren, Verkauf und Abholung übrig gebliebener Artikel noch innerhalb eines Tages abgewickelt werden müssen, erinnert sich Mitorganisatorin Andrea Urbancik. Mittlerweile seien sie und das rund zehnköpfige Basarteam, der Elternbeirat sowie die Eltern sowohl beim Frühjahrs- als auch beim Herbstbasar jeweils von Donnerstag bis Samstag insgesamt rund 20 Stunden beschäftigt. Dabei seien Vorbereitungen wie das Erstellen und Aufhängen von Plakaten und die telefonische Nummernvergabe noch nicht mitgerechnet. Wegen der begrenzten Fläche in der Winterrieder Halle muss das Team die Zahl der Verkäufernummern auf 200 begrenzen – die Nachfrage ist zu groß. Und das Angebot riesig: Jeder Verkäufer dürfe bis zu 30 Bekleidungsstücke offerieren, außerdem Schuhe, Spielzeug, Kinderfahrzeuge und Kinderwagen. Die Organisation ist immer professioneller geworden: Inzwischen gibt es ein eigenes Computerprogramm für die Abwicklung des Basars, erläutert Urbancik.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Angenommen werden für den anstehenden Jubiläumsbasar wie gehabt pro Verkäufer wieder 30 Teile Kinderbekleidung (Größen 56 bis 182), zwei Paar Schuhe, Spielsachen (keine Plüschtiere), Kinderwagen und Kinderfahrzeuge und Autositze. Die Vergabe der Verkaufsnummern ist bis Dienstag, 18. September, über Bianca Ströhm unter Telefonnummer 08333/925898 sowie Simone Reichle (08333/926919) möglich. Die Annahme der Waren erfolgt am Donnerstag, 20. September, von 18 bis 19.30 Uhr, die Abholung am Samstag, 22. September, von 9 bis 10 Uhr.

„Wenn am Ende wieder alles geklappt hat, sind wir richtig stolz“, sagen Mitglieder des Basarteams einhellig. Schließlich komme die Veranstaltung vor allem dem Kindergarten in Winterrieden zugute. Man habe schon einiges finanzieren können, zum Beispiel Bastelmaterial. Auch gibt es einen Zuschuss für den Ausflug der Vorschulkinder.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren