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Dietenheim

20.12.2018

Ausgaben: Dietenheim hat im Jahr 2019 Großes vor

In Dietenheim stehen 2019 viele große Investitionen an.
Bild: Matthias Becker (Symbol)

Gemeinderat wirft Blick auf Investitionen. Und von diesen stehen einige an.

Bei der Gemeinderatssitzung in Dietenheim ist schon voraus geblickt worden: Es ging um den Haushalt für das kommende Jahr. Die Eckpunkte waren unter anderem Investitionen auf einem Rekordniveau, zu deren Finanzierung Kredite aufgenommen und Rücklagen abgebaut werden. Bürgermeister Christopher Eh und Stadtkämmerer Alfred Stoerk legten die Zahlen den Gemeinderäten vor.

Bei den Investitionen hat die Stadt Großes vor: In Regglisweiler stehen die Neugestaltung der Ortsmitte sowie Restarbeiten an der Friedhofserweiterung und dessen Modernisierung bevor. Im Stadtbereich sind die Restabwicklung des dritten Bauabschnitts der Königstraße, die energetische Sanierung des Rathauses sowie das Baugebiet „Südliche Ortslage II“ und Grunderwerb vorgesehen. Auch der Hochwasserschutz am Gießen sowie der Breitbandausbau sollen nun nach diversen Verzögerungen in Angriff genommen werden. Hierfür stehen Mittel in der Rekordhöhe von 4,95 Millionen Euro zur Verfügung.

Besonderer Wert wird auf die nachhaltige Bewirtschaftung städtischer Gebäude und Straßen gelegt, wofür ebenfalls Ausgaben in noch nie da gewesener Höhe von 520000 Euro eingestellt sind. Trotz dieser und einer Reihe weiterer Investitionen bleibt der in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich abgebaute Schuldenstand mit 2,04 Millionen Euro (Vorjahr 1,80 Millionen Euro) auf dem zweitniedrigsten Niveau seit dem Jahr 2000.

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Optimistischer Ausblick auf kommende Jahre

Im Ausblick auf die kommenden Jahre bis 2022 gaben Bürgermeister Eh und Stadtkämmerer Stoerk zu bedenken, dass wegen der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zwar jederzeit Überraschungen möglich seien. Dank der noch stabilen Lage, einer soliden und nachhaltigen Finanzpolitik in der Stadt und eines Überschusses aus dem Ergebnishaushalt könnten aber dennoch wichtige Aufgaben erfüllt werden. Die Stadt sehe damit einer „kraftvollen Entwicklung“ entgegen. Um das alles zu bewältigen, sei es erforderlich, den Personalstand durch ein externes Büro begutachten zu lassen, weil das vorgesehene Maßnahmenvolumen die Kapazitäten übersteige. Dies gehe auch darauf zurück, dass immer mehr Ausgaben für die öffentliche Daseinsvorsorge wie Breitbandausbau oder Ganztagesbetreuung in Schulen und Kindertagesstätten auf die Kommune verlagert würden. Der Haushaltsplan geht nun in die Detailberatungen und soll danach während der Sitzung im März 2019 verabschiedet werden.

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