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Dietershofen

05.01.2021

Auto überschlägt sich bei Dietershofen: Zwei junge Männer flüchten

Der Sachschaden an dem Auto beträgt ungefähr 10.000 Euro.
Bild: Wilhelm Schmid

In der Nacht zum Dienstag waren vier teilweise alkoholisierte junge Männer im Obenhauser Ried mit dem Auto unterwegs. Einen Führerschein hatte keiner von ihnen.

Ohne Führerschein, dafür aber zumindest teilweise mit Alkohol, waren vier junge Männer in der Nacht zum Dienstag im Obenhauser Ried westlich von Dietershofen (Marktgemeinde Buch) im Landkreis Neu-Ulm mit einem Pkw unterwegs. Gegen 0.15 Uhr fuhren sie nach Angaben der Polizei auf der Straße „Zur Riedmühle“ offenbar in Richtung Süden. Dabei übersah der Fahrer eine Rechtskurve, sodass das Auto geradeaus weiterfuhr. Es überschlug sich in einem parallel zur Straße verlaufenden Riedgraben und blieb im angrenzenden Acker auf der Seite liegen.

Junge Männer können sich nach Unfall selbst befreien

Alle vier Insassen – zwei 17-Jährige, ein 18- und ein 19-Jähriger – konnten sich selbstständig aus dem zerstörten Pkw befreien. Als Fahrer kommt laut Polizei entweder einer der beiden Siebzehnjährigen oder der Achtzehnjährige in Frage. Beide besitzen allerdings keinen Führerschein. Der Neunzehnjährige erlitt beim Überschlag oder beim Aufprall des Fahrzeuges im Acker schwere Kopfverletzungen. Einer der Jugendlichen blieb an der Unfallstelle und war anscheinend derjenige, der einen Notruf absetzte. Bei der  Ankunft von Polizei und Rettungsdienst wurden nur dieser und der schwer verletzte Neunzehnjährige angetroffen. Dieser wurde zunächst von Notarzt und Rettungsdienst im Rettungswagen erstversorgt und dann in eine Klinik gebracht.

Zwei Männer flüchteten von der Unfallstelle

Die zwei weiteren jungen Männer, von denen laut Polizei vermutlich einer das Auto gesteuert hatte, flüchteten von der Unfallstelle. Es wurde eine Suchaktion in Gang gesetzt, zu der auch die Feuerwehrleute der Bucher Ortsteile Gannertshofen und Obenhausen-Dietershofen alarmiert wurden.

Ein dazu vom Stützpunkt der Polizeihubschrauberstaffel Bayern am Münchner Flughafen angeforderter „Edelweiß“-Polizeihubschrauber hätte eine Wärmebildkamera in den Einsatz bringen sollen. Er konnte aber wegen Nebels im Raum München nicht starten. So ließ die Polizei mehrere Streifen zur Unterstützung kommen. Einer Fahrzeugbesatzung des Einsatzzuges der „Operativen Ergänzungsdienste“ gelang es knapp zwei Stunden nach dem Unfall, die beiden gesuchten Jugendlichen im Bereich des Illertisser Flugplatzes aufzugreifen. Diese waren bis dorthin gut drei Kilometer weit querfeldein gelaufen.

Die Polizei muss nun den Fahrer ermitteln, der einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis  und unter Alkoholeinfluss entgegen sieht. Alle vier Insassen erwartet darüber hinaus eine Anzeige, weil sie die aktuelle Ausgangssperre gemäß dem Infektionsschutzgesetz missachtet haben. Den Sachschaden am Auto gibt die Polizei mit rund 10.000 Euro an. (wis)

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05.01.2021

Ja, ja unsere Jugend und die SOLIDARITÄT der restlichen Gesellschaft gegenüber. Vielen Dank euch, den vielen Unvernünftigen, Blöden und Dummen. Nunr wegen dieser Kaspar wird der Rest der Bürger incl der vielen Selbständigen, Gastronomen etc. mit einem Lockdown bestraft. Es ist nur zu hoffen, dass dieses Klientel irgendwann auch bestraft werden.

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