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Babenhausen

19.03.2018

Babenhausen: Per Speeddating zur Ausbildung

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3 Bilder
Eine moderne Kommunikationsform wählte der Handwerkerring Babenhausen. Im Zweieinhalbminutentakt wechselten beim Speeddating die Partner.
Bild: Fritz Settele

Rund 350 Schüler haben den Babenhauser Berufsinformationstag besucht.

Rund 350 Schüler sind am Freitagnachmittag zum Berufsinformationstag (BIT) im Babenhauser Schulzentrum gekommen, um sich über Chancen für die berufliche Zukunft zu informieren. Drei Stunden lang standen ihnen Azubis ebenso Rede und Antwort wie Lehrlingsmeister und Firmenchefs.

Seit 14 Jahren organisieren die Mittel- und Realschule diesen Tag. So sagte Realschuldirektor Martin Rister, dass viele Schulstandorte mit Neid auf den BIT im Fuggermarkt schauen – „und diesen Neid haben wird uns verdient“. Das beweise auch das Interesse der heimischen Wirtschaft. Rund 30 Betriebe, darunter Unternehmen der Metallverarbeitung aus einem Umkreis von 30 Kilometern, waren vertreten. Viele präsentierten sich mit ihren derzeitigen Auszubildenden, die praxisnahe Einblicke in die Ausbildungsinhalte geben konnten. Doch auch mit Ausbildungsmeistern knüpften die Schüler erste Kontakte, sei es, um einen Praktikums- oder einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Wie der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Begrüßung sagte, finde bei dem Berufsinfotag eine „Suche nach ambitionierten Azubis“ statt. Doch nicht nur Firmen könnten fündig werden. Derzeit ergebe sich für Jugendliche auf Lehrstellensuche eine „bemerkenswert gute Situation“. Weiter sagte Weirather, dass „jeder, der sich anstrengt, im Unterallgäu eine Ausbildungsstelle bekommt“. Lob bekamen auch die zwei Schulen zu hören, lieferten diese doch „beste Voraussetzungen“. Mittelschulrektor Wolfgang Ostermann stellte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft heraus. „Aus dem zarten Pflänzchen BIT, das im Jahr 2004 der damalige Hauptschulrektor Josef Pfeifer gepflanzt hatte, wurde inzwischen eine prächtige Pflanze“, sagte Ostermann.

Beim BIT erfuhren die Schüler mehr über Berufe von A wie Altenpfleger bis Z wie Zerspanungsmechaniker. Auch über neuere Berufsbilder aus Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistung konnten sich die Jugendlichen informieren, beispielsweise über die Aufgaben eines Fachmanns für Systemgastronomie oder einer technischen Produktdesignerin. Auch berufliche Oberschulen und weiterführende Fachschulen stellten sich vor. Beliebt war das Speeddating des Handwerkerrings: Dabei wechselten sich die Gesprächspartner an neun Stationen im Zweieinhalbminuten-Rhythmus ab, sodass sich möglichst viele potenzielle Bewerber und Ausbilder austauschen konnten.

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