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Babenhausen

09.04.2018

Babenhausen wird sauber gemacht

Am Schluss war – dank etlicher Sammler aus Babenhausen – der Container (im Hintergrund) bis zum Rand mit Abfall gefüllt.
Bild: Settele

Helfer sammeln zehn Kubikmeter Unrat in der Marktgemeinde.

Zwar hatten sich am Ende die Abmeldungen aus Krankheitsgründen gehäuft, dennoch konnte Bauhofleiter Erwin Hatzelmann rund 150 freiwillige Helfer bei der Aktion „Sauberes Babenhausen“ begrüßen. Diese sammelten insgesamt rund zehn Kubikmeter Unrat, wobei achtlos weggeworfene Einwegartikel das Gros des Sammelguts ausmachte.

Einem bunten Querschnitt durch die Babenhauser Vereinsszene glich die Anmeldeliste für die Umweltaktion, die vor mehr als 20 Jahren von „Stadtgärtner“ Alfons Müller aus der Taufe gehoben worden war. Inzwischen laufen die Fäden für diese Aktion bei Bauhofleiter Erwin Hatzelmann zusammen. Der koordinierte die einzelnen Gruppen und sorgte dafür, dass jede auch von einem „Müllfahrzeug“, also meist einem Fahrzeug mit Anhänger, begleitet wurde. Dafür hatte der Bauhof seinen Fuhrpark zur Verfügung gestellt. Doch auch der Bauernverband, die Waldbesitzer und Privatpersonen hatten Fahrzeuge beigesteuert.

Zusammen mit Bürgermeister Otto Göppel freute sich Hatzelmann, dass wieder viele Kinder und Jugendliche teilnahmen. So steht schon seit Jahren „Sauberes Babenhausen“ im Ausbildungsplan der Firma Dilo, die mit knapp 30 Auszubildenden und ihrem Ausbildungsmeister Herbert Sauter angetreten waren. Doch auch der TSV hatte ein großes Nachwuchskontingent bereitgestellt. Neu war dagegen in diesem Jahr die Gruppe „Bauernrebellen“.

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Zwar gab es laut Hatzelmann heuer keine richtigen Müllnester, jedoch war das Abfallgut im ganzen Fuggermarkt, aber auch im Ortsteil Klosterbeuren und entlang der Radwege verstärkt anzutreffen. Dabei waren Schnapsfläschchen der „Renner“, aber auch Zigarettenschachteln und sonstige Einwegverpackungen.

Für Kopfschütteln sorgten wilde Müllentsorgungen von größeren Gegenständen, in diesem Jahr beispielsweise von einigen Autoreifen. Positiv war jedoch, dass sich das Müllaufkommen gegenüber den ersten Jahren mehr als halbiert hat.

Als kleines Dankeschön lud die Marktgemeinde alle freiwilligen Müllsammler zu einer kleinen Brotzeit ins Feuerwehrgerätehaus ein. Bürgermeister Göppel dankte den Helfern und bat darum, die Wegwerfmentalität noch mehr zu verringern und den Schutz der Umwelt noch zu stärken.

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