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Babenhausen

14.05.2019

Babenhauser Birkenweg ist in desolatem Zustand

Der Birkenweg in Babenhausen ist in einem desolaten Zustand.
Bild: Fritz Settele

Der Verkehrsreferent im Babenhauser Marktrat hält die Straße für gefährlich.

Der Verkehrsreferent des Babenhauser Marktrats, Peter Miller (Freie Wähler), hat das Gremium darauf aufmerksam gemacht, dass sich der Birkenweg in einem desolaten Zustand befinde. Das sei umso bedenklicher, da dieser täglich von Schul- und Kindergartenkindern genutzt werde. Die Straßenschäden stellen nach seinen Worten erhebliche Gefahrenstellen dar.

Dies unterstrich Bürgermeister Otto Göppel (CSU). Der Birkenweg sei zwar vor einigen Jahren teils erneuert worden, jedoch brächen die vorgenommen „Anstückelungen“ inzwischen wieder weg. Größere Löcher seien zudem nicht zu übersehen. Allerdings wies Göppel darauf hin, dass die Marktgemeinde nur Besitzer eines Teils der Fahrbahnbreite sei. Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern dürften derzeit nicht ganz einfach sein. Eine größere Lösung hält der Bürgermeister für möglich, sollte dort einmal eine Ausweitung des Baugebiets erfolgen.

Nachdem die neue Turnhalle der Jugendbildungs- und Begegnungsstätte samt Parkmöglichkeiten westlich des Birkenwegs fertiggestellt ist und damit der Baustellenverkehr wegfällt, wäre es höchste Zeit, die Missstände an der Straße zu beheben. Dazu gehört in erster Linie auch die vertiefte Rille, die sich über die gesamte Straßenbreite zieht. In diesem Zusammenhang deutete Göppel lediglich an, dass in nicht öffentlicher Sitzung eine Maßnahme in diesem Bereich abgelehnt wurde.

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Laut Marktbaumeister Reinhard Liedel bringt ein Gesamtausbau des Birkenwegs, auch aufgrund der Besitzverhältnisse, nichts. Besser wäre es, den Fahrbahnbelag noch einmal – zumindest provisorisch – herzurichten, zumal das finanziell relativ günstig käme. Eventuell würde diese Arbeiten wieder zehn Jahre halten. Den Sinn derartiger Aufteerungen bezweifelte Andreas Birk (CSU). Zudem sagte er, dass bei einer Verbreiterung der Straße wohl zwangsläufig die Verkehrsgeschwindigkeit stiege – auch wenn ein Tempolimit angeordnet werde.

Letztendlich fällte der Marktrat keine Entscheidung. Vielmehr will er das Thema in einer der nächsten Sitzungen erneut behandeln.

Lesen Sie außerdem: Der Finanzplan der Marktgemeinde steht in der Kritik

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