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Babenhausen

05.02.2020

Babenhauser freuen sich auf Mayennefahrt

Das vergangenen Jahr war ein ereignisreiches für den Partnerschaftsverein. Heuer steht mit der Fahrt nach Frankreich ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm.

Auch wenn im vergangenen Jahr keine offizielle Begegnungsfahrt zwischen Babenhausen und den Mayennegemeinden Argentré, Louvigné und neuerdings auch Soulgé-sur-Ouette stattfand: Der Vorstand kann sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Als Nächstes muss die Fahrt in die französischen Partnergemeinden vom 20. bis 24. Mai organisiert werden.

Dazu trafen sich die Mitglieder des „Comité de Jumelage“ und des Babenhauser Partnerschaftsvereins in Paris, wo die Grundstrukturen des Jumelagetreffens festgelegt wurden. Der Geschäftsführer des Babenhauser Partnerschaftsvereins, Willi Flach, gab bei der Generalversammlung über weitere Aktivitäten Auskunft. So gab es ein Käsefondue-Essen im Café Fahrenschon, ein Winter-Boule-Event und einen Kinoabend, bei dem der französische Film „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ in der Sontheimer Dampfsäg gezeigt wurde. Bei gutem Wetter trafen sich die Vereinsmitglieder öfter zu den turnusgemäßen „intensiven Wettkämpfen“ an den Boule-Abenden. Die Nachlese auf das Partnerschaftstreffen im Jahr 2018 bestimmte die Mitgliederversammlung 2019.

Unterallgäuer Partnergemeinden wollen enger zusammenarbeiten

Im Herbst fand dann im Landratsamt in Mindelheim eine Informationsveranstaltung für Partnerschaftsgemeinden im Unterallgäu statt. Ein Thema des Treffens: Es soll eine engere Vernetzung zwischen den Gemeinden, die eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der Mayenne unterhalten, geschaffen werden. Mit diesen Gemeinden soll zudem ein Bouleturnier durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang berichtet Willi Flach, dass sich der Verein im vergangenen Jahr sehr um das neue Boule-Heim am östlichen Ufer des Baggerweihers bemühte, das früher der Eisstockklub Karpfenschreck betrieb. So wurde geputzt, Altlasten beseitigt und der Wildwuchs zurückgeschnitten.

Babenhauser freuen sich auf Mayennefahrt

Bei der Versammlung wurde außerdem festgelegt, dass die Mitglieder künftig höhere Gebühren zahlen müssen. Dieser Beschluss wurde vergangenes Jahr im Rahmen der Satzungsänderung vergessen. So bezahlen Einzelmitglieder zukünftig 15 statt 12 Euro, während sich Gebühren für die Familienmitgliedschaft von 20 auf 25 Euro erhöhten. Zuvor hatte Manfred Mensch einen positiven Jahresbericht vorgetragen. Allerdings werden die Rücklagen für die anstehende Mayennefahrt dringend gebraucht, so Geschäftsführer Willi Flach.

Es soll einen weitern Bouleplatz geben

Auch wenn heuer die Mayennefahrt den absoluten Höhepunkt für den Verein darstellt, so ist doch auch noch Weiteres geboten. Arbeitsintensiv dürften nicht nur die weiteren Hüttenarbeiten sein, sondern auch das Anlegen eines zusätzlichen Bouleplatzes auf der asphaltierten ehemaligen Eisstockklubfläche. Dort könnte dann in Kombination mit einem Sommerfest auch ein überörtliches Bouleturnier stattfinden. Geplant ist auch ein Vortrag von Paul Fischer, der früher in der Bayerischen Staatskanzlei für internationale Beziehungen verantwortlich zeichnete.

Als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins hofft der Bürgermeister des Fuggermarkts, Otto Göppel, der sich als einer der Ersten schriftlich für die Mayennefahrt angemeldet hatte, dass sich möglichst viele Babenhauser und Babenhauserinnen mit auf den Weg in die Partnergemeinden machen. Die erste Delegation, damals in erster Linie Grundschüler, besuchte vor fast genau 30 Jahren die französischen Partnergemeinden.

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