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Dettingen an der Iller

10.08.2017

Baggerfahrer stößt auf Granate

In Dettingen an der Iller wurde eine Granate gefunden. Unser Bild zeigt eine solche Waffe aus dem Jahr 2013 bei Wangen.
Bild: Polizei

Ein Fund in Dettingen löst einen Schrecken aus. Die Waffe stammt wohl aus dem Zweiten Weltkrieg.

Dieser Fund kam unerwartet – und bescherte einem Baggerfahrer wohl einen Schrecken: Bei Bauarbeiten in Dettingen ist der Mann am Mittwoch auf eine Granate gestoßen. Wie die Polizei mitteilt, war der Sprengkörper 40 Zentimeter lang und zehn Zentimeter breit. Der Baggerfahrer habe richtig gehandelt, die Arbeiten sofort gestoppt und die Polizei verständigt, heißt es. Experten des Kampfmittelräumdienstes konnten die Granate entschärfen und die Gefahr beseitigen.

Die Granate stammt offenbar noch aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch Jahrzehnte nach dessen Ende würden überall in Deutschland immer noch alte Kampfmittel aufgefunden, teilt die Polizei weiter mit. Die alte Munition stelle eine unberechenbare Gefahr dar: Die Verwitterung habe den Schalen der Sprengmittel über die Jahre oft zugesetzt. Bei unsachgemäßem Umgang könne es daher leicht zu Explosionen kommen. Die Bevölkerung sollte den Umgang mit den Kampfmitteln deshalb ausschließlich Spezialisten überlassen.

Wer bei Grabungen auf Munition stößt, sollte die Arbeiten sofort einstellen und die Baustelle abzuriegeln, heißt es. Der Fundort sei unmittelbar zu verlassen und die Polizei zu verständigen. (az)

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