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21.04.2015

Bahnübergang wird teurer

Die Kostensteigerung für den Umbau der Schrankenanlage in Kellmünz sorgte für Kritik.
Bild: A. Schmid

In Kellmünz sorgen Baukosten für Kritik

Der Kellmünzer Marktgemeinderat hat der Entwurfsplanung für den Bahnübergang am Steinweg einstimmig zugestimmt. Ausführlich diskutiert wurden in der jüngsten Sitzung des Gremiums allerdings die Kosten für das Bauvorhaben. Wie Bürgermeister Michael Obst sagte, hätten diese im Jahr 1995 noch rund 100000 Euro betragen – 2015 liege die Kostenschätzung für die Umgestaltung des Bahnübergangs beziehungsweise der Schrankenanlage allerdings bei rund 800000 Euro.

„Das ist in 20 Jahren eine gewaltige Kostensteigerung“, betonte Obst. Die Marktgemeinde müsste dabei einen Anteil von rund 270000 Euro beisteuern. Für Kellmünz sei dies ein Ausgabeposten, der den Haushalt gewaltig belaste und die Handlungsfähigkeit im kulturellen und sozialen Bereich stark einschränke. „Auch wenn es an der Sache nichts ändert, finde ich diese Kostensteigerung unverschämt“, fügte Ratsmitglied Norbert Zucktriegel an.

Parallel zur Einreichung und Bearbeitung der Genehmigungsplanung beim Eisenbahnbundesamt soll durch die DB Netz AG eine Kreuzungsvereinbarung erarbeitet werden. Der Antrag auf Baurecht soll bis Mai beim Eisenbahnbundesamt liegen. Die Kostenvereinbarung soll Anfang 2016 festgezurrt sein, die Ausschreibung könnte dann in etwa einem Jahr beginnen. Der Baubeginn der neuen Schrankenanlage wäre dann für August 2016 geplant. Inbetriebnahme wäre zwei Monate später. (sar)

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