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Babenhausen

30.04.2019

Band Slipped Disc und Publikum geben in Babenhausen alles

Die Band Slipped Disc hat zum Auftakt der Babenhauser Kulturtage einen Volltreffer gelandet.
Bild: Claudia Bader

Die Band Slipped Disc eröffnete die Babenhäuser Kulturtage. Es war ein Auftakt nach Maß.

Man kann sagen: Der Saal des Gasthauses Rössle in Babenhausen hat gebebt. Die Besucher wippten, klatschten und sangen mit, sie rockten und tanzten. Denn die Musik der Band Slipped Disc riss einfach mit. Mit Songs aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben die fünf Hobbymusiker aus Babenhausen und Umgebung, die sich 2013 zur Band formiert haben, auch in diesem Jahr wieder einen Volltreffer gelandet. Es war ein Auftakt nach Maß für die diesjährigen Babenhauser Kulturtage.

Schon Wochen vor dem Termin gab es keine Karten mehr für diese Veranstaltung, die bereits im vergangenen Jahr gut angekommen war. Wer ein Ticket ergattert hatte, genoss die Gelegenheit, mit Freunden und Bekannten ausgelassen zu feiern. Denn die fünf „Jungs aus dem Unterallgäu“ – Robert Hartmann (Drums/Gesang), Rudi Kögler (Bass/Gesang), Volker Bender (Gitarre/Gesang), Herbert Schex (Gitarre/Gesang) und Helmut Escher (Keyboard/Gesang) – bewiesen, dass sie entgegen der deutschen Übersetzung ihres Bandnamens Slipped Disc – nämlich Bandscheibenvorfall – in Topform sind.

Und sie wussten genau, wie sie ihr Publikum in Stimmung bringen. Nachdem sie mit „Eye of the Tiger“ von Survivor und „Down on the Corner“ von Creedence Clearwater Revival den Auftakt gesetzt hatten, servierten sie einen Wechsel von fetzigen Rhythmen und tiefgründigen Songs.

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Als Überraschung stellte die Band mit Marie Bauer aus Buchloe eine junge, talentierte Gastsängerin vor. Das im Duett mit Rudi Kögler gesungene „Hurts So Good“ von John Mellencamp, „What’s Up“ von 4 Non Blondes und „Zombie“ von The Cranberries stellten einen Kontrast zu den Männerstimmen dar.

Mehr als vier Stunden lang bekam das Publikum etwas auf die Ohren. Während viele ältere Besucher sich in die eigene Jugend zurückversetzt fühlten, stellten Jüngere fest, dass die Hits von damals nicht an Reiz verloren haben. Während zum Beispiel „My Oh My“ von Slade oder „Knockin’ on Heaven’s Door“ von Bob Dylan zum Träumen anregten, ging bei der „Schickeria“ der Spider Murphy Gang oder „Satisfaction“ der Rolling Stones die Post ab.

Selbst nach dem dritten Programmblock hätten viele Besucher noch bleiben wollen und erklatschten sich Zugaben. „Smoke on the Water“ von Deep Purple klang den meisten noch auf dem Heimweg nach.

Das gesamte Programm der Babenhauser Kulturtage finden Sie hier: Was diesmal bei den Babenhauser Kulturtagen geboten ist

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