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Kettershausen

07.02.2014

Baugebiet in Bebenhausen wird zügig erschlossen

Hier liegt das geplante Baugebiet „Kiesgrubenäcker“ in Bebenhausen. Es befindet sich am südlichen Ortsrand von Bebenhausen direkt an der B300.
Bild: Zita Schmid

Gemeinderäte entscheiden einstimmig für Antrag von Johann Göppel im Namen von 14 Bürgern.

Mit einem nicht alltäglichen Antrag hat sich der Kettershauser Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung beschäftigt. Johann Göppel aus Bebenhausen beantragte im Namen von insgesamt 14 Bürgern (darunter laut Schreiben zehn Bauinteressierte) die Erschließung des Baugebiets in Bebenhausen.

Johann Göppel war der Protokollführer eines privat initiierten Treffens, das von Franz Göppel in die Wege geleitet wurde. Ziel des Unterfangens war es laut des Antragsschreibens, „auszuloten, wie schnellstmöglich ein Baugebiet in Bebenhausen realisiert werden kann“. Folgende Punkte (Auszug) sind aufgeführt: Alle Anwesenden sprachen sich für eine Ringstraße und gegen eine Sackgasse mit Wendeplatte aus. Um eine Abbiegespur (von der B300 zum geplanten Baugebiet) zu verhindern, müsse das Ortsschild nach Süden versetzt werden. Das sei rechtlich möglich. Damit gelte dann die innerorts übliche Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Ein Lärmschutzwall könne damit ebenfalls umgangen werden, da der Lärmpegel gesenkt werde. Mit einem Verzicht auf eine Abbiegespur und einen Lärmschutzwall könnten erhebliche Kosten gespart werden. Um den „finanziellen Rahmen der Gemeinde nicht zu sprengen“, wurde zudem vorgeschlagen, dass nach Ende der Planungen und Festsetzung des Bauplatzpreises (mit Zustimmung der Bauwerber) die Bauwilligen bei Beginn der Erschließung 50 Prozent der Erschließungskosten im Voraus bezahlen und die andere Hälfte, nachdem die Erschließung fertig ist. Es sei zwar eine gute Sache, wenn Bürger sich einbringen, meinte Gemeinderat Artur Seidl. Gleichzeitig zeigte er sich aber auch überrascht über das Antragsschreiben. „Es ist doch alles im Laufen“, sagt er. Bei dem Antragsschreiben seien „gute Anregungen“ dabei, meinte Clemens Winter, der stellvertretend für die erkrankte Bürgermeisterin Gabriele Janowsky die Sitzung leitete.

Alexander Walter drängte darauf, eindeutig zu klären, ob eine Verlegung des Ortsschildes wirklich rechtens sei. Dies müsse mit dem Straßenbauamt abgeklärt werden, war das Resümee einer längeren Diskussion. Um die Planungen zu forcieren, müsse die Gemeinde direkt Kontakt mit der Behörde aufnehmen, so Winter. Andreas Stiegeler schlug vor, dass die Antragsteller ihre Vorstellung über die gewünschten Bauplatzgrößen noch darlegen sollten. Dem Antrag wurde schließlich stattgegeben. Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte, dass das Baugebiet in Bebenhausen ohne Verzögerung und zügig erschlossen werden soll. (zisc)

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