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Illertissen

09.11.2018

Bei Run-Bike-Rock soll sich 2019 einiges ändern

Über 2000 Sportler waren bei der ersten Benefizveranstaltung Run-Bike-Rock in Illertissen dabei. Nun soll es eine Wiederholung geben.
Bild: Roland Furthmair (Archiv)

Die Vorbereitungen für die zweite Auflage des Benefizlaufs in Illertissen stehen an. Warum die Stadt als Veranstalter auftritt.

Heuer hat der Benefizlauf Run-Bike-Rock Premiere gefeiert: 16500 Euro wurden dabei für den guten Zweck gesammelt. Wegen des großen Erfolges ist im kommenden Jahr, am Sonntag, 26. Mai, eine Wiederholung geplant. Sie findet ausnahmsweise unter städtischer Trägerschaft statt. Das Organisationsteam um Rotarier-Präsident und Stadtrat Ansgar Batzner (FWG) hat dazu einen Antrag gestellt. Dem stimmten alle Räte im Kulturausschuss zu.

Die Trägerschaft ist auf ein Jahr beschränkt und soll der Kommune (neben fest vereinbarten Zuschüssen) keine zusätzlichen Kosten verursachen. Batzner erklärte die Hintergründe: Da es mit Run-Bike-Rock weitergehe, werde das Organisationsteam eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) gründen. Die Zeit bis zur anstehenden Veranstaltung werde aber nicht reichen, „alles will gut vorbereitet sein“. Deshalb springe die Kommune als Veranstalter ein, werde dabei aber nicht in die eigene Kasse greifen.

Der Erfolg der Benefizveranstaltung rechtfertige eine Fortführung, sagte Batzner: Die Zahl von 2200 Teilnehmern hoffe er nächsten Sommer um 1500 toppen zu können. An Run-Bike-Rock gefalle ihm ganz besonders der verbindende Charakter, so Batzner. Dass Junge, Ältere und auch Menschen mit Behinderung teilnähmen. Dazu komme die große Spendenbereitschaft von Firmen und Privatleuten, Geldbeiträge und Antrittsgelder würden zu 100 Prozent dem guten Zweck zugeführt. Anders als die Sachgaben örtlicher Firmen, etwa eine dreiviertel Tonne Bananen und Papiertrinkbecher, mit deren Hilfe die Benefizveranstaltung ausgeführt werde. Besonders beeindruckend aus Batzners Sicht: „Eine Firma hat die Antrittsgelder für die 122 Teilnehmer der Lebenshilfe mit und ohne Behinderung übernommen.“ Über die Verwendung der Erlöse werde der Hauptausschuss des Stadtrates nach Vorschlägen des Organisationskomitees entscheiden, hieß es.

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Trotz der guten Nachrichten gab es im Gremium auch Kritik zu hören. So informierte Rätin Amalie Speiser (CSU) über Zufahrtsprobleme zu Anwesen in Jedesheim, da für die Sportstrecke Straßen gesperrt wurden. Bürgermeister Jürgen Eisen (CSU) sagte, ihm sei Kritik zugetragen worden. Etwa, dass der Caritasdienst nicht zu einem Schützling fahren konnte.

Für Diskussionsstoff sorgte der neue, auf einen Sonntag fallende Lauftermin. Da würden Zufahrten zu den Kirchen versperrt, befürchteten einige. Und fragten, ob sich der Samstag nicht besser eigne. Batzner versprach, alle Sorgen zu berücksichtigen, Zufahrten frei zu halten und auf Umleitungen hinzuweisen. Auch die Staatsstraße 2031 werde frei bleiben.

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