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Wahlen

11.02.2015

Bereicherung für Kirche und Gemeinde

Der Vorstand des Altenstadter Frauenbundes wurde einstimmig wiedergewählt (von links): Vorsitzende Ellen Heller und Petra Merk, Kassiererin Sandra Mutschler und Schriftführerin Martina Schedel.
Bild: Zita Schmid

Pfarrer Benjamin Beck würdigt Engagement des Altenstadter Frauenbunds. Heller und Merk als Vorsitzende wiedergewählt

Das Wahlergebnis war eindeutig: Ohne Gegenstimmen sprachen die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Altenstadt ihrem bewährten Vorstand auch für die nächsten vier Jahre das Vertrauen aus. In der Jahreshauptversammlung wurden die beiden Vorsitzenden Petra Merk und Ellen Heller in ihrem Amt bestätigt. Seit acht Jahren leiten die Frauen bereits den Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Kassiererin Sandra Mutschler, ebenfalls seit acht Jahren im Vorstand, wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schriftführerin Martina Schedel, die seit vier Jahren im Vorstand ist. Die Wahl leitete die ehemalige Bezirksvorsitzende Franziska Schneider.

Gegründet im Jahr 1952 sei der Altenstadter Frauenbund einer der ältesten und mit seinen 244 Mitgliedern wohl auch einer der größten Zweigvereine im Bezirk, erläuterte Schneider. Der Altenstadter Frauenbund zeichne sich durch ein vielfältiges Vereinsangebot aus und bereichere das Leben in Kirche und Marktgemeinde.

Schriftführerin Martina Schedel blickte zurück auf ein ereignisreiches vergangenes Jahr: So war Frauenpower angesagt bei Aktionen wie Maibaumkranzen, Palm- und Kräuterbüschelbinden, Gottesdienstgestaltung, Weltgebetstag, Ausflug oder Adventsbasar.

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Der Singkreis des Frauenbundes besteht seit über 30 Jahren und wird seit Beginn von Marlene Enderle geleitet. Derzeit besteht er aus 30 aktiven und 31 passiven Mitgliedern. Das ganze Jahr über sind die Sängerinnen aktiv, gestalten Messen und Veranstaltungen musikalisch.

„Windelwürmer“ und „Schmetterlinge“ – diese Namen gaben sich die zwei Spielgruppen des Frauenbundes, die im Dezember und Januar neu gegründet wurden. Zuvor waren im Jahr 2014 vier Spielgruppen eingerichtet worden, mit rund 45 Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren. Dies berichtete Karin Thess, Leiterin der Spielgruppen. Zudem organisierten die Gruppen beim Adventsbasar einen Plätzchenverkauf und unterstützen den Verein durch Kuchenspenden. Aus dem Erlös ihrer Aktionen kündigte Thess eine Spende von 400 Euro zugunsten der Altenstadter Kindergärten an.

Insgesamt spendete der Frauenbund im vergangenen Jahr 3700 Euro, beispielsweise für Belange in der Pfarrei, an die Grundschule, an das Hospiz in Illertissen und Bad Grönenbach. Während der Versammlung überreichten die Vorsitzenden weitere Spenden: 200 Euro erhielt die Altenstadter Grundschule, 600 Euro die Pfarrei für den neuen Kirchenführer und weitere 200 Euro gingen an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

„Ja, was wäre die Welt ohne Frauen?“ Mit dieser Frage gegen Ende der Versammlung würdigte Pfarrer Benjamin Beck das herausragende Engagement der Frauen. Denn er gab offen zu: Das Leben in der Gemeinde wäre um vieles ärmer und zahlreiche Ämter blieben ohne sie wohl unbesetzt.

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