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Gemeinderat

24.03.2015

Birken schon gefährlich alt

Aufgrund des Eschentriebsterbens sowie des Alters und Zustands der Birken südlich der Ortsverbindungsstraße von Oberroth nach Dattenhausen soll ein Großteil des Baumbestands durch Bergahorn ersetzt werden.
Bild: Claudia Bader

Bürgermeister Graf hat Empfehlung für Ersatzpflanzung eingeholt

Aufgrund des Eschentrieb-sterbens sowie des Alters und des Zustands der Birken südlich der Ortsverbindungsstraße von Ober-roth nach Dattenhausen sei davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren ein Großteil des Baumbestands absterbe und deshalb aus Verkehrssicherheitsgründen abgeholzt werden müsse, hat Oberroths Bürgermeister Willibold Graf in der jüngsten Sitzung seinen Ratskollegen erklärt. Um frühzeitig für eine Ersatzpflanzung zu sorgen, habe er mit dem Kreisfachberater für Gar-tenkultur und Landespflege, Rudolf Siehler, Kontakt aufgenommen. Der Fachmann rate an der Ortsverbindungsstraße sowie auf einer Teilstrecke des Rothufers nördlich der Dattenhauser Straße zur Pflanzung von Bergahorn.

Ausbau und Erhalt des gemeindlichen Wegenetzes sowie insbesondere der Brücken in Gemeindebesitz erfordere von der Kommune hohe finanzielle Aufwendungen und sei ohne staatliche Förderung nur noch eingeschränkt möglich, informierte Graf in einem weiteren Punkt den Gemeinderat. Deshalb schließe sich Oberroth der Erstellung eines Konzepts für Planung und den Ausbau eines Kernwegenetzes im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Buch und den angrenzenden Gebieten der Stadt Illertissen an. Der entsprechende Beschluss fiel im Ratsgremium einstimmig.

Der Bürgermeister wurde beauftragt, beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Schwaben in Krumbach einen Antrag auf Förderung dieses Konzepts zu stellen und die weiteren Schritte mit dem ALE abzusprechen.

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Im Zuge der Forstreform habe die Bayerische Staatsregierung entschieden, dass die Personalkostendeckung für die staatlich übernommene Betriebsleitung und Betriebsführung im Körperschaftswald mindestens 60 Prozent betragen müsse, und deshalb eine Entgelterhöhung von 9,46 Prozent beschlossen, so Graf. Für den Körperschaftswald Oberroth erhöhe sich das Gesamtentgelt ab 1. Juli 2015 von bisher 490 Euro auf 552 Euro jährlich. Das Ratsgremium stimmte zu.

Bei den im Januar 2015 erfolgten Heckenschnittarbeiten auf gemeindlichen Flächen sowie der Räumarbeiten an Entwässerungsgräben seien der Jagdgenossen-schaft Oberroth Kosten in Höhe von 2785 Euro entstanden, informierte Graf. Da sich die Gemeinde bereits in den vergangenen Jahrzehnten zur Hälfte an den Kosten für diese eigentlichen Aufgaben beteiligt habe, soll das auch heuer so sein, beschloss das Ratsgremium einstimmig. Die Verwaltung wurde angewiesen, an die örtliche Jagdgenossenschaft den Betrag in Höhe von 1392 Euro zu überweisen.

Einstimmig erteilte der Gemeinderat zwei Veranstaltungen seine Zustimmung: „Spring-break“ des SV Oberroth am Freitag, 10. April, im Festzelt beim Sportplatz sowie „Let’s fetz“ der Jugendfeuerwehr am Samstag, 16. Mai. Ausschankende ist jeweils um 2.45 Uhr.

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