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Rothtalgau

13.01.2015

Bogenschießen bekommt mehr Gewicht

Herausragende Auszeichnungen wurden bei der Versammlung vergeben: (von links) Gauschützenmeister Karl Heinz Schittenhelm, Florian Dirr, Maria Störk, Karl Simon, Sabine Noster, Ludwig Dirr, Cäcilie Haberes und Leo Knaur.

Bei der Versammlung in Buch geht es um einen aufstrebenden Sport und gute Zahlen

Entgegen dem allgemein rückläufigen Trend entwickeln sich die Mitgliederzahlen im Rothtalgau sehr gut. Wie Gauschützenmeister Karl Heinz Schittenhelm den rund 90 Besuchern der Gau-Hauptversammlung im Schützenheim in Buch berichtete, zählt der Schützengau mit seinen 26 Schützenvereinen derzeit 3270 Mitglieder. Das sind 57 mehr als im Jahr zuvor.

Große Hoffnungen ruhen auch auf den Bogenschützen. Mit Unterroth, Bubenhausen, Attenhofen und Weißenhorn gibt es bereits vier Schützenvereine im Rothtalgau, die das Bogenschießen anbieten und erfolgreich integriert haben. „Das ist eine Sportart mit steiler Kurve nach oben“, betonte Peter Wenzl (Bubenhausen). Er und Peter Poothorny (Weißenhorn) konnten als Referenten für den Bogensport gewonnen werden. Das neue Referenten-Team hat sich gleich beachtliche Ziele gesetzt: Im Jahr 2015 soll der Rothtalgau zum ersten Mal ein Gauschießen für Bogenschützen ausrichten. „Das wird Aufwind für den Bogensport geben“, betonte Gauschützenmeister Schittenhelm im Hinblick darauf, dass die junge Sportart auf Gau-Ebene noch in den Kinderschuhen steckt und viel Potenzial hat.

Neuer Mitgliederreferent ist Michael Flucke vom SV Hubertus Wullenstetten. Er wird sich diese Aufgabe mit Anna Weber teilen und auf Gau-Ebene künftig vorrangig den Bereich Ehrungen betreuen.

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Bürgermeister Roland Biesenberger sprach sich dafür aus, den Schießsport in der Öffentlichkeit positiv darzustellen und sich dem weitverbreiteten Trend zu rückläufigen Mitgliederzahlen entgegenzustemmen. Im ersten Schritt solle gezielt neuer Nachwuchs angeworben werden, der dann an leistungs- und wettkampforientiertes Schießen herangeführt werden könne. Im Markt Buch habe man mit der Ehrung von Franz Duile und der Verleihung der Verdienstmedaille der Bundesrepublik den Schützensport bereits ins Zentrum gerückt.

Die Gauchronistin Cäcilie Haberes machte mit dem Frühjahrsgauschießen und dem Oktoberfestschießen auf die Höhepunkte aufmerksam. Groß abgeräumt bei Titeln und Preisen haben die Obenhauser Schützen. Sie wurden Mannschaftssieger beim Gauschießen und holten sich auch den Mannschaftspokal beim KK-Gauschießen in Weißenhorn.

125 Schützinnen aus 19 Gauvereinen nahmen am Damengauschießen teil. Beste Schützin war Stefanie Ott vom SV Ober-Unterreichenbach, gefolgt von Ellen Strobel (Balmertshofen) und Martina Pöhlmann (Obenhausen).

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