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Kichhaslach

31.03.2018

Bürger wünschen sich einen Radweg

Viele Kirchhaslacher wünschen sich den Radweg nach Babenhausen.

Bei der Bürgerversammlung in Kirchhaslach sprechen Bürger über ihre Anliegen - unter anderem ein Radweg nach Babenhausen. Was den Kirchhaslachern außerdem unter den Nägeln brennt.

Im Gegensatz zu Vorjahren nutzten einige Besucher der Bürgerversammlung in Kirchhaslach in diesem Jahr die Möglichkeit, Fragen an Bürgermeister Franz Grauer zu stellen. Eine Übersicht:

Es sei traurig, sagte Einwohner Fritz Raffler, dass Babenhausen beim notwendigen Bau eines Radwegs nach Kirchhaslach aus finanziellen Gründen nicht mitmache. Immerhin befänden sich zwei Drittel der Strecke auf Babenhauser Flur. „Nachdem bereits Radwege nach Klosterbeuren, Winterrieden, Oberroth und Kettershausen gebaut wurden, fragen wir uns, ob wir denn hier in der Pampa leben?“, sagte Raffler und erhielt den Applaus vieler Besucher.

Die Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren waren aufgrund der in den Vorjahren entstandenen Defizite sowie auf Anraten des überörtlichen Prüfungsverbands notwendig, erfuhr Manfred Mensch auf Nachfrage. Mit seinem Vorschlag, die Wasserzähler künftig online zu erfassen, lasse sich nicht viel Geld und Zeit einsparen, sagte Grauer.

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Der von Hedwig Mensch kritisierte Winterdienst – „mal zu wenig, dann zu viel“ – ist laut Grauer eine „schwierige Sache, bei der man es nicht allen Recht machen kann“. Für den Winter 2018/19 suche die Gemeinde einen neuen Unternehmer, der den Streudienst in Olgishofen übernimmt.

Momentan stünden in Kirchhaslach keine Flächen für die Ausweisung eines Gewerbegebiets zur Verfügung, beantwortete der Bürgermeister eine weitere Frage.

Johann Wiedemann bemängelte den Zustand der Gemeindeverbindungsstraße von Kirchhaslach nach Stolzenhofen. Es sei ein Riesenproblem, so Bürgermeister Grauer, dass bereits 15 Jahre nach Instandsetzung der Straße schon wieder mit dem Sanieren der Fahrbahn begonnen werden müsse. „Wir wissen nicht, wie die Gemeinde das schultern soll.“

Johann Wiedemann beklagte die Internetanbindungin Greimeltshofen. Um die Breitbandversorgung weiter zu verbessern, habe die Gemeinde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, so Grauer. Mit diesen Planungen sei man in den Startlöchern, wenn wieder staatliche Förderprogramme angeboten werden. Die Gemeinde selbst könne diese Maßnahme nicht stemmen.

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