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Buch

12.10.2013

CSU nominiert Freudenberger als Landratskandidat

Nach der eindeutigen Wahl zum Landratskandidaten der CSU: Thorsten Freudenberger mit Ehefrau Daniela (Mitte) sowie europaministerin Beate Merk und Freudenbergers politischer Ziehvater, Landrat Erich Josef Geßner.
Bild: Ralph Patscheider

 Vöhringer erhält in Delegiertenversammlung mehr als 95 Prozent der Stimmen

101 von 122 CSU-Delegierten waren in das neue Veranstaltungszentrum des Marktes Buch gekommen. 99 gaben einen Stimmzettel ab, 96 stimmten für Thorsten Freudenberger, drei Delegierte gegen ihn. Als Kreisvorsitzender des Landessportverbandes nahm er die Gegenstimmen sportlich-fair. „Wer 100 Prozent bekommt, muss sich doch fragen, ob nicht etwas falsch läuft, wenn man es allen recht macht.“

Das will Freudenberger nicht. Er will offen sein für andere und deren Meinung respektieren, dabei aber den eigenen Weg nicht aus den Augen verlieren – ein Teamplayer mit Führungsanspruch und Führungsqualitäten, wie ein kleiner Kreis von Wegbegeleitern ihm vor der Nominierung bescheinigte. Die frischgebackene bayerische Europaministerin Beate Merk attestierte Freudenberger, bei den Menschen und in der Region fest verankert zu sein. „Politik“, so sagt der Familienvater, „darf sich nicht nur zwischen Aktendeckeln abspielen. Lebensnahe Themen sind das Faszinierende.“

Wie es sich Freudenberger gewünscht hatte, schlug ihn Landrat Erich Josef Geßner der Delegiertenversammlung als Kandidaten für seine Nachfolge vor. Seit geraumer Zeit arbeiten beide seit geraumer Zeit politisch eng zusammen. Freudenberger führt den Fraktionsvorsitz der CSU im Kreistag. 2009 beerbte er Geßner als Kreisvorsitzender der Christsozialen. Sie kennen sich aber schon viel länger. Vor etwa einem Viertel Jahrhundert entdeckte Geßner – damals noch Bürgermeister in Vöhringen – zwei vielleicht 15 Jahre junge Burschen in der Bürgerversammlung. Auf die Frage, warum sie da seien, hätten sie geantwortet: „Wir interessieren uns für Politik.“ Der eine war Elmar Stegmann, heute Landrat in Lindau; der andere, sein Freund Thorsten Freudenberger, will es nun werden.

Von Beruf ist der Vöhringer Gymnasiallehrer. Für Landrat Geßner bedeutet es keinen Nachteil, nicht aus der Verwaltung zu kommen. Nur rund 50 Prozent der Landräte seien zuvor bei Behörden beschäftigt gewesen und nur wiederum 20 Prozent davon seien Juristen. Freudenberger verfüge trotz junger Jahre schon über große politische Erfahrung. „Wer einen CSU-Kreisverband führen kann, der kann auch ein Landratsamt führen“, versicherte Geßner den Delegierten schmunzelnd und erhielt zustimmenden Applaus.

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