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Illertissen

23.12.2018

Chöre bieten im Kolleg umjubeltes Konzert

Wie alle Mitwirkenden erhielten die „Chorkids“ mit ihrem Dirigenten Michael Heinrichs und Marina Helfenstein am Klavier großen Beifall.
Bild: Wilhelm Schmid

Vor großem Publikum bieten Schüler Weihnachtliches. Dem Publikum gefällt’s.

Gleich sechs schuleigene Chorformationen haben gemeinsam mit dem Blasorchester am Kolleg der Schulbrüder vor großem Publikum ein umjubeltes Konzert gegeben. Passend zum vorweihnachtlichen Anlass eröffnete der Kammerchor die Vortragsfolge mit dem Johanneszitat „Ich bin eine Stimme eines Rufers in der Wüste“ – und nach der gesprochenen Einstimmung durch Schulleiter Manfred Schöpplein folgte eine musikalische durch Karl Irmlers „G’spielt und Blosa“ mit zwei getragenen Popmelodien.

Die jüngsten Sänger präsentierten sich unter Leitung von Stephanie Kögel schon sehr versiert mir drei Liedern und zeigten damit, dass sie chorisch auf dem besten Wege sind.

Gesang: Die „Chorkiddies“ sind auch am Start

Auch die „Chorkiddies“ mit Michael Heinrichs am Klavier und seiner dezenten Leitung demonstrierten bereits schöne Früchte gediegener Ausbildung. Die „Chorkids“, immer wieder auch überregional erfolgreich, bewiesen ihre Qualitäten nicht nur durch Liedvorträge aus diversen Stilepochen, sondern auch auf ihrer in der Pause angebotenen CD. Danach eröffneten die Bläser mit Ed Sheerans „Perfect“ und dem berühmten „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson den zweiten Teil, der zunächst wiederum von den „Chorkiddies“ und den weit fortgeschrittenen „Chorkids“ geprägt wurde.

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Konzert der Illertisser Realschüler rundet das Jahr ab

Was Heinrichs mit den beiden am Klavier von Marina Helfenstein begleiteten Chören hier sowohl stimmlich als auch chortechnisch bot, verdiente hohes Lob. Man wird eine solch faszinierende Chorkultur in der Region lange suchen müssen. Hinzu kommt, dass sämtliche bis dahin aufgetretenen Formationen ganz selbstverständlich alle Beiträge, auch die schwierigen, komplett auswendig vortrugen, woran sich manch altgedienter Sangesbrüder ein Beispiel nehmen könnten. Klemens Lüpke bestritt mit dem Kammerchor und dem Großen Chor den Schlussteil. Der Kammerchor zeigte sich dabei als sehr versiert mit einem Spiritual und zwei weiteren englischen Chorsätzen, die ebenso am Klavier von Michaela Lüpke mitgestaltet wurden wie der Auftritt des Großen Chores. Hier kamen noch diverses Schlagwerk und ein Quartett mit je zwei Trompeten und Posaunen dazu. Sowohl das „African Alleluia“ als auch das Bibelwort „Comfort Ye My People (Tröstet Euch, mein Volk)“ kamen bestens an, ehe „Hodie Christus natus est (Heute ist Christus geboren)“ in schöner Klangfülle mit Bläserbegleitung überzeugte. „Nothing else Matters“ aus dem Metallica-Repertoire – wie sämtliche Vorträge des Abends – wurden mit großem Applaus aufgenommen, beschloss den hochwertigen Konzertabend am Kolleg.

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