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Vöhringen

17.04.2019

Christoph Koßbiehl ist ein Mann der klaren Worte

Turnvater Jahn (alias Gerhard Sabisc) mit Sportclub-Vorsitzendem Christoph Koßbiehl (links).
Bild: Roland Furthmair

Was der Chef des Vöhringer Sportclubs in Zukunft vorhat und was er niemals tun wird.

Christoph Koßbiehl, Vorsitzender des Sportclubs Vöhringen, ist ein Mann klarer Worte. So hat er jüngst angekündigt, bei den Wahlen 2021 nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden des Sportclubs zur Verfügung zu stehen (wir berichteten). Der Vorsitzende des Sportclubs Vöhringen kündigt seinen Rückzug an Er strebt auch nicht nach anderen Ämtern. „Fast zehn Jahre an der Spitze eines so großen Vereins mit 3300 Mitgliedern zu stehen ist genug.“ Dass er seinen Entschluss, der für ihn unumstößlich ist, jetzt bekannt gibt, hat einen Grund: „Dann kann man rechtzeitig nach einem neuen Vorsitzenden Ausschau halten.“ Mehr zum Sportverein in Vöhringen: SC Vöhringen investiert in den Sportpark

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Koßbiehl räumt ein, dass er als Leiter des Bauamts der Stadt Dietenheim beruflich zu 100 Prozent eingespannt ist. Und auch das Amt des SC-Vorsitzenden verlange 100-prozentigen Einsatz. „Da stößt man zwangsläufig physisch und psychisch an seine Grenzen.“

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Der Vöhringer Koßbiehl möchte seine Freizeit genießen

Dem Sportclub Vöhringen ist er seit vielen Jahren verbunden. Und das wird sich nicht ändern, wenn er nicht mehr an der Spitze des SCV steht. „Ich bin ein SCVler durch und durch und werde dem Verein immer treu bleiben“, sagt er im Gespräch. „Aber was ich danach mache, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht mal wieder für mich privat Sport machen, denn zwischen Beruf und SCV-Vorsitz gibt es dafür keine Zeit.“ Eines weiß Koßbiehl schon sehr genau: „Ich mische mich auf keinen Fall bei Entscheidungen ein.“ Nach Hobbys gefragt, sagt er lachend: „Der SCV war das Hobby von mir und meiner Frau.“ Vielleicht werde er sich in Zukunft auch mal wieder aufs Motorrad setzen, „aber die Kilometerzahl bleibt sicher überschaubar“, sagt er. Wenn er wieder etwas mehr Zeit hat, widmet er sich zusammen mit Ehefrau Renate dem Garten. Mal wieder ein Buch in die Hand nehmen – nicht nur im Urlaub – gehört ebenso zu Koßbiehls Zielen.

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Noch ist er aber im Amt und betont die Notwendigkeit eines professionellen Geschäftsführers. Was seinen Nachfolger angeht, so zuckt er mit den Schultern: „Kein Kandidat in Sicht. Wir werden auch nur einen neuen Vorsitzenden finden, wenn es neue Strukturen gibt.“

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