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Altenstadt

17.03.2020

Das Café Merkle soll größer werden

Das Café Merkle in Altenstadt wird sich in den kommenden Monaten wandeln. Ein umfangreicher Umbau steht an, kündigt die Betreiberin an.
Bild: Zita Schmid

Plus Inhaberin Denise Stiel plant einen umfangreichen Umbau des bekannten Lokals in Altenstadt. Die Kunden erwarten dort in Zukunft viele Neuerungen erwarten.

Das Café Merkle in Altenstadt wird sich wandeln. Mehr Platz soll es künftig bieten. Zudem sollen die Gäste in einem Biergarten verweilen können. Eines ist Inhaberin Denise Stiel aber wichtig. Bei all ihren großen Plänen gibt es eine Sache, die sich im Merkle nicht verändern soll: „Es behält seinen gemütlichen, heimeligen Flair.“ Das Café werde erweitert, es solle aber kein komplett neues Konzept oder eine andere Speisekarte geben.

Ein Ausbau des Gebäudes sei von Anfang an geplant gewesen: Denise Stiel wusste seit ihrer Übernahme vor rund einem Jahr, dass ihr der kleine Raum zur Umsetzung ihrer Vorstellungen nicht ausreichen würde. Sie hat umfangreiche Pläne geschmiedet. „Das Café wird nachher nicht mehr aussehen wie zuvor“, kündigt die Gastronomin an. Sie habe viel mit Besitzer Hermann Häußler gesprochen. Die gemeinsame Entscheidung: „Das soll kein Larifari werden. Wenn wir es machen, dann gescheit.“

In Zukunft gibt es einen Biergarten

Die Bäckerei nebenan werde zum Café dazu genommen und der Eingang verlegt. „Hinter der Bäckerei gibt es dann einen Wintergarten“, erklärt Stiel. Wiederum hinter dem Wintergarten sei ein Biergarten geplant. Der war ein großer Wunsch: „Das Merkle als Salatrestaurant braucht schon seit Jahren einen Biergarten“, sagt Stiel. Er soll hinten in den Hof hinausreichen, von fast allen Seiten begehbar sein und nicht direkt an der Straße liegen.

Das Café Merkle soll größer werden

Auch im Inneren des Gebäudes wird sich einiges verändern. Hinzukommen sollen ein Personalraum und neue Sanitäranlagen. Laut Denise Stiel werden alle Räume des Cafés komplett umgebaut, mit dem Ziel, mehr Platz zu schaffen. Denn diesen braucht sie: „Ich will mir Möglichkeiten schaffen, verschiedene Veranstaltungen austragen zu können“, sagt Stiel. So spiele sie mit dem Gedanken, einmal im Monat einen Sonntagsbrunch anzubieten, Themenwochen und Livemusik. Zukünftig solle es auch möglich sein, im Merkle kleinere Hochzeiten, Firmenfeiern oder Geburtstage zu veranstalten. Aber: „Ich will nicht, dass das Merkle ein überlaufenes Großobjekt wird“, sagt Stiel. Es sei nicht ihr Anliegen, die Räume „gesteckt voll“ zu haben. Es gehe um mehr Platz. „Auch für Laufkundschaft, die kurzfristig vorbeikommt, damit man nicht immer lange im Voraus reservieren muss.“

Geplant sei der Umbau zwischen Ende April und Anfang Mai. Von diesem Zeitpunkt an soll das Café geschlossen sein. Falls alles klappt, mache es nach fünf bis sechs Monaten wieder auf: geräumiger, mit mehr Plätzen, einem Biergarten – und demselben gemütlichen Flair.

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