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23.07.2010

Das Kletterzentrum wird zur "Sparkassen-Alm"

Das Kletterzentrum wird zur "Sparkassen-Alm"
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Das Kletterzentrum wird zur "Sparkassen-Alm"

Neu-Ulm Die Sektion Neu-Ulm des Deutschen Alpenvereins (DAV) hat sich bei der Realisierung ihres Kletterzentrums auf dem Nelson-Areal zu einer Seilschaft mit der Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen zusammengeschlossen. Das Kreditinstitut hat sich die Namensrechte an dem Millionenprojekt gesichert, das dann alpinistisch angehaucht "Sparkassen-Alm" heißen wird. Außerdem wird die Sparkasse gezielt den Behindertensport im Kletterzentrum fördern.

In einem exklusiven Gespräch mit der Neu-Ulmer Zeitung nannte Sparkassenchef Dr. Armin Brugger gestern konkrete Zahlen. Die Sparkasse zahlt demnach zunächst einmalig 100 000 Euro für die Namensrechte. Offen ist noch die Laufzeit dieser Vereinbarung, aber ins Auge gefasst wurden 25 Jahre. Den Behindertensport wird die Sparkasse aus ihrer Bürgerstiftung mit 10 000 Euro anfinanzieren. "Daneben stellen wir unseren Vertriebsapparat zur Verfügung und werden bei unseren Kunden um Unterstützung für dieses Projekt werben", verspricht Brugger.

Der Neu-Ulmer Sektionschef Dieter Danks und Projektleiter Gerhard Haußmann hatten dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse die Pläne für das Kletterzentrum ausführlich vorgestellt. "Sie haben es tatsächlich geschafft, mich zu begeistern", gesteht Brugger, "das Projekt ist für unsere Stadt ein Standortfaktor ersten Ranges." Kurzum: ein klassischer Fall für eine Unterstützung durch die Sparkasse. "Es ist unser klassischer öffentlicher Auftrag, dass wir so ein Projekt begleiten."

Die Finanzierung des insgesamt rund vier Millionen Euro teuren Kletterzentrums, oder eben der "Sparkassen-Alm", wird damit zunehmend zu einem Selbstläufer. Nach Auskunft von Danks haben sich weitere Sponsoren gemeldet, auch die Namensrechte waren andernorts begehrt. "Aber das ist und war für uns kein Thema", versichert Danks: "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit unserer langjährigen Hausbank."

Das Kletterzentrum wird zur "Sparkassen-Alm"

Die zusätzlichen Mittel werden übrigens nicht in die Schuldentilgung investiert. Vielmehr soll neben der reinen und 3,5 Millionen Euro teuren Kletteranlage ein Verwaltungstrakt mit Geschäftsstelle und Jugendräumen entstehen, für den die Sektion etwa mit 400 000 Euro kalkuliert und den sich der Vorstand von den Mitgliedern bereits hat genehmigen lassen. Ende des kommenden Jahres also wird der Alpenverein komplett auf das Nelson-Areal umziehen. "Der Weg ist jetzt frei", sagt Danks.

Baubeginn ist am 28. November dieses Jahres. Zwölf Monate später wird das Kletterzentrum auf dem Nelson-Areal eröffnet.

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