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14.02.2018

Das Märchen vom geraubten Kopfhörer

Jugendlicher tischt der Polizei eine Geschichte auf

Es war ein Verbrechen, das nie passiert ist: Ein Jugendlicher hat einen Raubüberfall in Senden vorgetäuscht – wohl aus Frust. Das hat für den 16-Jährigen nun wohl ein Nachspiel: Wie die Polizei mitteilt, erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat.

Am Montag hatte der junge Mann bei der Polizei in Senden angegeben, dass ihm ein Unbekannter Kopfhörer geraubt habe. Die Tat soll vor einigen Zagen in der Bahnhofstraße in Senden verübt worden sein. Der 16-Jährige gab an, mit einem Passanten zusammengestoßen zu sein, in der Folge seien die Kopfhörer zu Boden gefallen. Der Mann habe diese dann aufgehoben und gestohlen. Daraufhin sei der Täter geflüchtet.

Den Polizisten kam die Geschichte offenbar von vorneherein seltsam vor: Der Jugendliche habe sich bei den Aussagen in Widersprüche verstrickt, heißt es im Polizeibericht. Auf Nachfrage räumte der 16-Jährige ein, das Ganze erfunden zu haben. Tatsächlich habe er seine Kopfhörer verloren. Aus Frust darüber sei es zur Idee mit der Anzeige gekommen. Kein Spaß, wie die Polizei betont: Das Vortäuschen einer Straftat ist nämlich selbst eine. (az)

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