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25.06.2009

Das Sommermärchen der Realschüler

Babenhausen (clb) - Das Fußball-Team Jungen II der Jahrgänge 1993 und 1994 an der staatlichen Realschule Babenhausen erlebt derzeit ein "Fußball-Sommermärchen". Nachdem die Neunt- und Zehntklässler beim Kreisfinale zunächst den Titel der besten Mannschaft im Landkreis Unterallgäu geholt und anschließend den Regional-Sieg erkämpft haben, wurden sie nun beim Bezirksfinale in Donauwörth unter insgesamt 103 teilnehmenden Schulen Schwabensieger.

"Wie jedes Jahr nahmen auch heuer unsere Mädchen- und Jun-genmannschaften am Fußballwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" teil, berichtet der betreuende Sportlehrer Günter Theil. "Die ersten Turnierspiele finden auf Landkreisebene statt und können den Sieger bis zum Länderturnier in Berlin führen".

Unter acht teilnehmenden Mannschaften aus allen Schularten habe das Babenhauser Realschulteam bereits vor Ostern alle Spiele souverän gewonnen und sich damit den Titel des Landkreissiegers gesichert.

Kurz vor den Pfingstferien wurde dann im Memminger Stadion der Gewinner der Region C (Landkreise Neu-Ulm und Unterallgäu sowie Stadt Memmingen) ermittelt. Dabei haben sich die Babenhauser Realschüler mit 7:3 Toren gegen die Lindenschule Memmingen sowie mit 5:1 gegen das Gymnasium Vöhringen zum Regionalsieger hochgekämpft - und das ohne besonderes Training.

Das Sommermärchen der Realschüler

"Diesen Erfolg, den sie nur dank eines vorbildlichen Zusammenhalt erzielt haben, gab es zuletzt vor 22 Jahren!", erinnert sich Günther Theil.

Mit "gemischten Gefühlen" nach Donauwörth

Mit "gemischten Gefühlen" hätten sich er und sein Fußball-Team am 18. Juni auf die Fahrt zum Bezirksfinale nach Donauwörth gemacht. Dort mussten die Realschüler gegen die drei anderen Regionalsieger - die Realschule Kempten, das Holbein-Gymnasium in Augsburg und das Gymnasium in Donauwörth - antreten.

"Das Eröffnungsspiel im Donauwörther Stadion haben unsere Jungs mit 2:0 gegen das Holbein-Gymnasium gewonnen, das zweite gegen die Realschule Kempten mit 2:1", berichtet Sportlehrer Theil. Mit dem Wissen, dass ein Unentschieden genügt, seien die Babenhauser ins dritte Spiel gegen Donauwörth gegangen: "Obwohl unsere Jungs schon nach zehn Minuten mit 0:2 hinten lagen, gaben sie sich nicht geschlagen und konnten mit viel Können, Taktik, Lauf und Anstrengungsbereitschaft bis zur Halbzeit zum 2:2 ausgleichen".

Dank einer bewundernswerten Teamleistung hätten es die Babenhauser Realschüler auch geschafft, dieses "Nerven kitzelnde" Ergebnis bis zum Spielende zu halten - der Weg zum Schwabensieger war frei.

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