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14.05.2019

Das Wasser muss zusammen passen

Unterroth strebt mit Oberroth Verbund an

Die Gemeinden Unterroth und Oberroth planen einen Wasserverbund für etwaige Notfälle, wie er vom Gesetzgeber empfohlen ist. Sollte es in einem der beiden Orte zu Problemen kommen, hilft der zweite aus. Bevor aber die Wasserkreisläufe der beiden Kommunen miteinander verbunden werden, ist von einem Labor zu prüfen, ob sich das Wasser von Unterroth mit dem von Oberroth verträgt. Dies hat Bürgermeister Gerhard Struve im Gemeinderat mitgeteilt.

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Von den Resultaten hänge ab, ob ein Weiterplanen Sinn mache, so Struve. Doch da es sich in beiden Orten um Tiefbrunnen des gleichen Höhenzuges handelt, geht der Bürgermeister davon aus, dass sich die Wasserquellen vertragen. Je nachdem würden dann Gespräche geführt. Weiteres in Sachen Wasserverbund, für den auch mit Zuschüssen zu rechnen ist, sei heuer nicht geplant.

Auf Nachfrage erklärte Markus König vom beauftragten Ingenieurbüro, warum der sogenannte Wasserchemismus, also die unterschiedlichen Bestandteile des Wassers beim Vermischen zu beachten sei: „Problematisch ist zum Beispiel das Zusammenführen von oberflächennahem Quellwasser mit Wasser aus einem 80 Meter tiefen Brunnen.“ Es könne zu Ausfällungen kommen, wodurch etwa die kleinen Siebe in den Wasserhähnen verstopfen würden. In manchen Fällen könne das Wasser auch vorbehandelt werden, etwa durch Enteisungsanlagen. Ob technische Anlagen nötig werden würden, sollen die mit Spannung erwarteten Laborwerte zeigen. (lor)

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