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Fasnacht

12.02.2018

Das Weißenhorner Rathaus fällt

Ist die Macht erst einmal los: Bürgermeister Fendt (rechts).
Bild: Kaya

Narren übernehmen die Macht

Im kunterbunten Faschingstreiben stand am Samstagmittag ein weiterer Höhepunkt an: Die Machübernahme der Narren im städtischen Beamten-Refugium, dem Rathaus. Hunderte von Hästrägern versammelten sich, um dem Bürgermeister den Rathaus-Schlüssel abzuknöpfen.

Die Narrenzunft D’r Eschagore und die Weissahoarer Giggalesbronzer hatten zum Sturm aufs Rathaus geblasen und als Verstärkung massenweise Kindergartenkinder mitgebracht. Mit Konfetti-Kanonen ausgerüstet, versuchte sich die Rathaus-Crew zwar zu verteidigen, gegen den Narren-Ansturm aber hatten die Paragrafenreiter keine Chance. Und Kritik hagelte es außerdem – sogar in Reimform. Da kam etwa zur Sprache, dass die Parkplatzsuche in der Fuggerstadt vielen ein Ärgernis ist. „Die Parkerei im Städtle, des isch so a Sach, do darfsch parka, do it, do kriegsch a Straf“, hatte die Narrenzunft gedichtet, deren Sprecherin Simone Rogalski außerdem das „Chaos mit der Fernwärmeleitungslegerei“ anprangerte.

Bürgermeister Wolfgang Fendt riet den Narren hingegen, froh über die wohlige Wärme unterm Hintern zu sein. Traditionsgemäß rückten auch die Kinder aus sechs Kindergärten an, um dem Bürgermeister ihre Wünsche vorzutragen und dann durch die Stadt zu ziehen. (ahoi)

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