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Vöhringen

23.05.2019

Das sind junge Vorbilder aus Vöhringen

Das sind die Gewinner des Vöhringer Jugendförderpreises. Links: Trainer Manfred Karg, der für Salome Kirchner den Preis entgegennahm, rechts Bürgermeister Karl Janson.
Bild: Balken

In der Stadt wird zum 17. Mal der Jugendförderpreis verliehen. Insgesamt 3100 Euro gehen an Teenager und Kinder, die sich in Musik, Sport und anderen Sparten engagieren.

In Vöhringen gibt es unter den Jugendlichen vielerlei Talente in den Bereichen Musik, Sport, Bildung und Handwerk. Sie zu entdecken und zu fördern, ist Ziel des Vöhringer Jugendförderpreises, der jetzt zum 17. Mal vergeben wurde. Die Schar der Gewinner, die sich mit Familien und Freunden im Oberen Foyer des Wolfgang-Eychmüller-Hauses eingefunden hatte, war dieses Mal besonders groß. Denn es wurden auch Gruppen ausgezeichnet. Die freudige Erwartung war den Kindern und Jugendlichen deutlich anzumerken. Das Trinkwasser in Vöhringen wird gechlort: Trinkwasser wird in Vöhringen gechlort

Bürgermeister Karl Janson erklärte bei der Feierstunde, dass sich durch lange Ausbildungsphasen der Eintritt in den Beruf länger hinaus zögere, sich die Jugendlichen aber dennoch selbstständig und autonom fühlen. „Jugend ist heute eine Lebensphase eigener Qualität, die sich in ihrer inneren Gestalt deutlich von den vorangehenden und nachgehenden Lebensabschnitten unterscheidet.“ Schon in dieser Phase entwickelten sich Kreativität, aber auch die aktive Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Lebensbedingungen. Jugendliche können schon sehr früh ihre hohe Kreativität einbringen, ob sie nun in den Bereichen Schule, Sport, Ausbildung oder künstlerischen Schaffens zu finden seien.

Insgesamt gibt es mehr als 3000 Euro für die engagierten Kinder und Jugendlichen

Janson zitierte eine Studie, nach der Jugendliche den intensiven Wunsch äußerten, in der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit den Sinn des Lebens zu finden. Die Untersuchung zeige auch auf, dass Teenager Widerstand gegen die ungeprüfte Übernahme von Normen der Gesellschaft an den Tag lege. Aber Werte wie Frieden und Freundschaft stehen laut Studie in der Prioritätenliste an erster Stelle. Janson mahnte, nicht von „der“ Jugend zu sprechen. Die gebe es nicht. Es gibt laut Janson stattdessen junge Menschen wie die Preisträger, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. „Denn Zukunft gestalten geht nicht ohne euch. Ihr seid Beispiel für die engagierte Jugend, seid Vorbild einer lebendigen Gesellschaft.“

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Der Jugendförderpreis ist insgesamt mit 3100 Euro dotiert. Über den ersten Platz freuen sich Salome Kirchner (Leichtathletik), Sinah Rogel (Inline-Alpin), Emilie Wolf (Taekwondo) und Felix Schmid (Musik). Der zweite Preis ging an Fabian Ritter (Leichtathletik), Livia Kern (Leichtathletik), Franziska Hinke (Schießen), Marcel Lamprecht (für seine Arbeit als Produktdesigner), Alissa Fock (Schule) und Simone Steigerwald (Musik). Über den dritten Platz freuen sich Virginia Lang (Schießen) und die Tanzgruppe des Sportclubs Vöhringen „Bisaja’s“: Alina Ademaj, Cyndya Bonescu, Anna Bucher, Eda Coban, Paula Hander, Lea Heidl, Marleen Hille, Lorin Karaca, Amelie Kast, Samoa Kast, Valetta Kast, Annabelle Salzgeber, Karla Wagner, Alicia Walter, Amelie Wedemeyer und Leila Wehle.

Diesen Preis teilen sie sich mit den „Illerzeller Bühnenwusel“: Leonie Horst, Lilli Hieber, Amelie Wedemeyer, Cecile Wedemeyer, Rebecca Kreiser, Pia Blaas, Alina Ademaj, Samanta Groner, Charlotte Meyer, Leoni Reichl, Maximilian und Jakob Kaim, Jan Thalhofer, Johannes Span sowie Henri Blaas.

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