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Kreis Neu-Ulm

29.06.2020

Der Landkreis Neu-Ulm steigt aufs Rad

Hoffen auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Stadtradeln. Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sowie des Landratsamts (von links): Volker Drastik (Stadt Weißenhorn), Simon Ziegler (Stadt Illertissen), Antonia Gordt (Landratsamt Neu-Ulm), Beate Müller (Gemeinde Nersingen), Yvonne Scheffler (Stadtmarketing Neu-Ulm), Liane Bieniasz (Gemeinde Holzheim) und Susanne Schulze (Stadt Senden).
Bild: Kerstin Weidner, Landratsamt

Erstmals beteiligen sich nicht nur einzelne Kommunen an der Aktion Stadtradeln, sondern der auch der Kreis Neu-Ulm. So können die Bürger mitmachen.

Der Landkreis Neu-Ulm tritt für den Klimaschutz und eine Steigerung des Radverkehrs in die Pedale: Vom 6. bis 26. Juli nimmt der Kreis an der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses teil. Drei Wochen lang sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, fleißig Radkilometer zu sammeln und damit ein Zeichen für die klimafreundliche Fortbewegung auf zwei Rädern zu setzen. Die geradelten Kilometer werden online auf der Website des Stadtradelns eingetragen. Dort erhalten Teilnehmer auch gleich den Überblick, wie viel CO² man schon vermieden hat.

Der Landkreis Neu-Ulm nimmt dieses Jahr zum ersten Mal am Stadtradeln teil. In den vergangenen Jahren haben sich aber bereits schon einzelne Kommunen des Landkreises an dieser Kampagne beteiligt. „Dieses Jahr möchten wir alle Landkreisbürgerinnen und -bürger dazu aufrufen, kräftig mit zu radeln“, sagt Antonia Gordt, die im Herbst vergangenen Jahres die neu geschaffene Stelle als Mobilitäts- und Fahrradbeauftragte im Landratsamt Neu-Ulm übernommen hat. Teilnehmen kann jeder, der im Landkreis Neu-Ulm wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-)Schule besucht. Im Landkreis nehmen zusätzlich die Städte Weißenhorn, Senden und Illertissen sowie die Gemeinden Nersingen und Holzheim im Juli teil. Die Stadt Neu-Ulm radelt bereits seit 15. Juni und bis 5. Juli. Damit können die Neu-Ulmer sogar in beiden Zeiträumen radeln, wenn sie wollen.

Stadtradeln: Der Landkreis Neu-Ulm nimmt erstmals teil

Man kann einem offenen Team (zum Beispiel Landkreis Neu-Ulm) beitreten oder selbst Teams gründen. Als zusätzlichen Ansporn gibt es Auszeichnungen und Preise zu gewinnen, die voraussichtlich am 18. September verliehen werden. Ziel ist es aber vor allem, eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen zu erhalten. „Deshalb wäre es wünschenswert, nicht nur während des Stadtradelns auf das Fahrrad zu steigen, sondern dieses tolle und praktische Fortbewegungsmittel auch im restlichen Jahr nach Möglichkeit zu nutzen“, sagt Antonia Gordt.

Der Landkreis Neu-Ulm steigt aufs Rad

Um sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen, hat sich eine Koordinierungsgruppe gegründet, die aus Vertretern der teilnehmenden Kommunen und dem Landratsamt besteht. Die ursprünglich gemeinsam geplante Auftaktradeltour mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern muss coronabedingt dieses Jahr ausfallen. Dafür unternehmen die Organisatoren eine symbolische Staffelfahrt zu den teilnehmenden Kommunen.

Während des Stadtradelns ist für den Landkreis Neu-Ulm auch die Meldeplattform Radar! freigeschaltet. Dabei handelt es sich um ein Online-Angebot des Klima-Bündnisses. Mit der Stadtradeln-App oder über das Internet können Bürgerinnen und Bürger auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam machen und diese auch über die Plattform melden. (az)

Anmelden können sich Interessierte unter www.stadtradeln.de/landkreis-neu-ulm (teilnehmende Städte und Gemeinden sind hier verlinkt). Gefahrenstellen kann man unter www.radar-online.net/home melden. Ansprechpartnerin für den Kreis Neu-Ulm ist Antonia Gordt, Klimaschutz- und Fahrradbeauftragte, Telefon 0731/7040-3221, Mail antonia.gordt@lra.neu-ulm.de

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