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02.06.2009

Der Markt hat viele Pläne

Buch (rilu) - Der Markt Buch nimmt in den kommenden Jahren viel Geld in die Hand. Doch Bürgermeister Roland Biesenberger und die Markträte müssen die ganzen Investitionen nicht komplett selbst schultern: Bund und Land schießen einiges an Fördergeldern zu. In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats standen unter anderem die Beratungen zum Haushalt 2009 und die Finanzplanungen für die Jahre bis 2012 auf dem Programm.

Insgesamt hat der Vermögenshaushalt des Markts - also das Geld für Investitionen - ein Volumen von 4,3 Millionen Euro. Damit will der Markt in diesem Jahr über eine Million mehr ausgeben als noch im Vorjahr. Doch Biesenberger betont: Es sind die Fördergelder, die die Summe so rapide nach oben treiben. Denn der Markt selbst kommt ohne neue Schulden aus - und kann seine bisherigen Kredite auch planmäßig tilgen. "Das ist so ausgeklügelt mit den Zuschüssen", erklärt Biesenberger. Und er hofft, auch in den kommenden fünf Jahren keine Kredite aufnehmen zu müssen.

So gab es dann im Gremium weniger Diskussionen darum, welche Projekte der Markt in den kommenden Jahren anpacken soll, sondern eher darum, wann der richtige Zeitpunkt ist.

Denn zu tun gibt es einiges bis 2012. Straßenausbau, Hochwasserschutz oder Schulsanierung - die Wunschliste des Markts ist lang. Für den Radweg von Gannertshofen nach Obenhausen zum Beispiel gibt es einen großen Brocken an Fördermitteln. Knapp 600 000 Euro kostet das Projekt, rund 375 000 Euro gibt es wohl an Zuwendungen.

Der Markt hat viele Pläne

Ein weiteres Projekt ist eine Kinderkrippe, die für 2011 geplant ist.

Markt stellt Förderantrag für das Dorfzentrum

Besonders freuen dürfen sich die Bucher auf ihren neuen Dorfplatz samt Gemeinschaftshaus. Die Räte haben nun den Förderantrag mit einer Kostenschätzung gestellt und den Plan eingereicht. Geld gibt es vom Konjunkturpaket II. Das Landesamt für Denkmalpflege steht den Plänen übrigens wohlwollend gegenüber, so Biesenberger. Dessen Meinung ist wichtig, weil das historische "Lamm" am Platz steht - und das neue Bürgerhaus optisch zum Stil passen muss. Auf Vorschlag des Landesamts für ländliche Entwicklung unternehmen Vereinsvertreter und auch andere Interessierte eine Info-Fahrt nach Burgberg im Allgäu. Denn Zweck der neuen Ortsmitte soll es sein, die Dorfgemeinschaft zu beleben, so Biesenberger.

Am Beispiel Burgberg wollen die Bucher nun sehen, wie sich ein Dorfplatz in Hanglage ansprechend gestalten lässt. Auch die Nutzung des Dorfzentrums ist in beiden Orten vergleichbar. Die Fahrt soll voraussichtlich am 16. Juli stattfinden.

Bürger wollen einfacheren Ausbau der Straße "Am Weiholz"

Weiteres Thema in der Sitzung war die Straße "Am Weiholzberg" in Obenhausen. Die Anwohner wollen eine einfachere Bauausführung. Statt einer Fahrbahnbreite von sechs sollen es nur fünf Meter werden. Zudem soll die Einmündung anders gestaltet werden, damit man "sanft und flott den Berg hochkommt", erklärte Bürgermeister Roland Biesenberger.

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