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Gemeinderat

11.07.2011

Der Notausgang fürs Schulhaus soll kommen

Aber Debatten um energetische Sanierung von Schulhaus und Kindergarten

Osterberg Das Schulhaus in Osterberg soll jetzt die noch ausstehende Brandschutzmaßnahmen in Form eines Notausgangs mit Außentreppe bekommen. Abgesehen davon beschloss der Rat keine weiteren Sanierungsmaßnahmen.

Architekt Wolfgang Ries war gekommen, um den Räten je ein Konzept zu Renovierung und energetischer Sanierung von Schule und Kindergarten zu unterbreiten. Diese befanden die Pläne für unausgegoren und lehnten ab. Das Konzept für die Schule in Höhe von 250000 Euro beinhaltete neben einer Fluchttreppe vom oberen Klassenzimmer aus entlang dem Nebengebäude hauptsächlich die Erneuerung der noch nicht ausgetauschten Fenster, eine Wärmedämmung von Kellerdecke und Dachboden, eine Wärmerückgewinnung für Klassenzimmer sowie das Ausbessern und Streichen der Fassade. Die Möglichkeit von Eigenleistungen waren mit einberechnet worden. Den Räten erschien das Vorhaben zu kurzfristig und unausgegoren, zumal ihrer Ansicht nach kritische Punkte wie Dach, Heizung und alte Leitungen zu wenig berücksichtigt worden seien. Ebenso sprachen sie sich gegen den Vorschlag des Bürgermeisters aus, beim Kindergarten im Sinne einer zunächst „kleineren Baumaßnahme“ mit dem Trockenlegen der Mauern zu beginnen. Während die energetische Sanierung der Schule nächstes Jahr abgeschlossen würde, könnte schwerpunktmäßig diejenige des Kindergartens fortgesetzt werden. In der Mehrheit waren die Räte dagegen, angesichts knapper Kassen zwei wichtige Baustellen gleichzeitig zu eröffnen, die dadurch auch langsamer fertig werden könnten. Allerdings einigten sie sich darauf, gemeinsam gelungene Sanierungen wie den Untereicher Kindergarten in Augenschein zu nehmen.

Entsprechend entschied das Gremium, bei den Haushaltsinvestitionen lediglich die für die Brandschutzmaßnahmen am Schulhaus veranschlagte Summe in Höhe von 40000 Euro einzuplanen.

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Den Antrag des Pfarramts, für die bevorstehende Ferienspaß-Aktion im Sommer wieder die Verpflegungskosten zu übernehmen, beschieden alle Räte positiv.

Ohne Beschluss keine Endabrechnung

Dem Herstellungsbeschluss für den Verbindungsweg zwischen „Gansacker“ und „Kiesgrubenweg“ widersprachen sechs Gemeinderäte. Daher wird das Landratsamt einspringen und das gemeindliche Einvernehmen ersetzen. Damit entstehe dennoch Rechtsgültigkeit, erläuterte Gemeinderat Rainer Schmalle: „Aber wir billigen nicht, was uns mit zweijähriger Verspätung vorgelegt wird.“ Ohne den Beschluss lässt sich keine Endabrechnung erstellen.

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