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27.03.2009

Der TSV Holzheim will sich in der Bezirksliga etablieren

Holzheim (mis) - Der TSV Holzheim blickt auf einen durchwachsenen Start in den zweiten Teil der Premierensaison in der Fußball-Bezirksliga zurück. Am Sonntag (15 Uhr) tritt mit dem FV Senden eines der Topteams beim Aufsteiger an.

Dem 2:1-Heimsieg gegen Mitaufsteiger SV Jungingen folgte in der Vorwoche ein glattes 0:2 beim FC Hüttisheim. Trainer Uwe Bachner ist bemüht, der Niederlage Positives abzugewinnen: "Für uns kann es nicht nur steil nach oben gehen. Auch Niederlagen gehören dazu", erklärt er. Letztlich gehe es darum, den TSV Holzheim in der Bezirksliga zu etablieren und dieses Unterfangen sieht er auch nach der Nullnummer beim Kellerkind nicht gefährdet. Damit stapelt der Coach tief, könnte man zumindest meinen. Ein Blick auf die Topteams der zurückliegenden Jahre lässt diesen Verdacht aufkommen. Der SV Oberroth und auch der FC Silheim trotzten mit Kickern aus der eigenen Talentschmiede und ihrem dörflichen Zusammenhalt der Preiskickermentalität potenzieller Konkurrenten. Ähnliche Vorzeichen sind auch in Holzheim gesetzt. Bachner hält den Ball aber flach: "Man muss auch sehen, was für den Verein und sein Umfeld am besten ist. Die Bezirksliga ist ideal für uns."

Am Sonntag im Spiel gegen den FV Senden hofft Bachner wieder auf einen anderen TSV. "In Hüttisheim hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt. Der Gegner hat einfach mehr getan und deswegen das Spiel auch verdient gewonnen", blickt er zurück. Sein Hauptaugenmerk gilt dem Sendener Denker und Lenker. Thorsten Gertler macht er als Schlüsselfigur bei den Illertalern aus. Doch insgesamt lobt er den Gegner: "Die haben sich nach schwachem Start nach oben gearbeitet. Das verdient Respekt."

Sendens Trainer lobt sein Team für zwischenzeitlichen Wandel

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Auch Sendens Trainer Christoph Schregle lobt sein Team für den zwischenzeitlichen Wandel: "Es freut mich zu sehen, dass die Mannschaft sich gefangen und eine positive Entwicklung genommen hat." Doch dieser Aufwärtstrend stand in der Vorwoche in akuter Gefahr. Der Ex-Profi war mit der Leistung beim 2:1 gegen Neenstetten nicht zufrieden. "Das Engagement und die Laufbereitschaft haben nicht gepasst. Am Ende sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen", hadert er. Er geht davon aus, dass seiner Mannschaft in Holzheim eine derartige Vorstellung nicht zum erhofften dreifachen Punktgewinn verhelfen wird. "Wir müssen den Kampf annehmen und dagegen halten", fordert er. Nur mit einem Sieg beim Aufsteiger kann Tuchfühlung zum Spitzenreiter TV Wiblingen gehalten werden. "Wir sind zwar Zweiter, aber das Tabellenbild ist durch die vielen Spielabsagen noch verzerrt. Wollen wir noch eine Chance haben, dürfen wir uns keinen Ausrutscher mehr erlauben", fasst Christoph Schregle die momentane Situation zusammen.

In personeller Hinsicht können beide Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Beim TSV Holzheim wird nur Jan Brauchle wegen einer Kapselverletzung fehlen. Beim FV Senden werden am Sonntag Taner Pula (Blinddarm) und der langzeitverletzte Stephan Wenzel nicht zur Verfügung stehen.

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