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Bellenberg / Kettershausen

13.09.2019

Der Wahlkampf startet in Bellenberg mit einem Paukenschlag

Susanne Schewetzky will für das Bürgermeisteramt kandidieren - diesmal in Bellenberg.
Bild: Michael Seefelder (Archivbild)

Die Bellenberger CSU macht den Kettershausern die Bürgermeisterin abspenstig. Doch das war erst der Anfang: Die politische Landschaft wird sich verändern.

Jetzt geht’s los: Die Bellenberger CSU hat sich als einer der ersten Ortsverbände aus der Deckung gewagt und das Rennen um die aussichtsreichsten Kandidaten zur Kommunalwahl 2020 eröffnet. Die Nominierung von Susanne Schewetzky als Bewerberin um den Posten der Rathauschefin war nichts Geringeres ein kommunalpolitischer Paukenschlag. Denn die Bellenberger machen der Gemeinde Kettershausen die Bürgermeisterin abspenstig. Das zeigt: Bei der Suche nach guten Leuten geht man in die Vollen. Die Kettershauser hat dieser Schritt überrascht: Die offiziellen Kommentare der Gemeinderäte zum angekündigten Abschied Schewetzkys fielen zwar sachlich aus – eine gewisse Verschnupftheit war dennoch herauszuhören. Das wiederum überrascht weniger.

Kettershausen: Erinnerung an Kommunalwahl 2014

In der Unterallgäuer Gemeinde sind die Erinnerungen an die mühsame Nominierung Schewetzkys und den hitzig geführten Wahlkampf 2014 vielen noch präsent. Nach gerade mal einer Amtsperiode steht ähnliches vielleicht erneut bevor. Noch dazu wurde in Kettershausen zuletzt politisch erfolgreich gearbeitet, Stichworte sind Dorferneuerung und Naturgemeinde. Wie geht es künftig im Ort weiter? Diese Frage stellen sich die Bürger nicht nur in Kettershausen.

"Bürgermeister-Beben" auch in Vöhringen und Buch

Auch in anderen Kommunen der Region hören bewährte Bürgermeister auf: Die Wahl 2020 wird einen Umbruch bringen, manch einer spricht von einem „Bürgermeister-Beben“. Wohl nicht zu unrecht: Viele erfahrene Amtsinhaber waren Garanten für Kontinuität und Sicherheit. Zugleich bieten sich durch den Wechsel aber Chancen für neue Sicht- und Arbeitsweisen. Zum Beispiel in Pfaffenhofen, wo sich mit Josef Walz der dienstälteste Rathauschef verabschiedet. Aber auch in Buch: Hier sieht sich Roland Biesenberger in Teilen des Marktrats einer Fundamental-Opposition gegenüber. Und in Vöhringen: Dort steht Karl Janson seit 23 Jahren felsenfest im Zentrum allen politischen Geschehens. In Neu-Ulm hat die CSU mit Katrin Albsteiger eine prominente potenzielle Nachfolgerin für Gerold Noerenberg ins Spiel gebracht. Und in Senden machen sich dem Vernehmen nach gleich mehrere Kandidaten für das Duell mit dem umstrittenen Rathauschef Raphael Bögge bereit.

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Die politische Landschaft dürfte ihr Aussehen also stark verändern. Wie genau, das darf mit Spannung erwartet werden. Fest steht: Die „gestohlene Bürgermeisterin“ von Kettershausen war erst der Anfang.

Warum die Kettershauser Bürgermeisterin Susanne Schewetzky in Bellenberg kandidiert - und wie die Raektionen daruf sind:

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