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Vöhringen

08.04.2019

Dicke Bässe in der Realschule

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Beatboxen war in der Realschule Vöhringen beim Tag der offenen Tür angesagt.
Bild: Balken

Die Einrichtung in Vöhringen öffnet ihre Pforten. Schüler singen, verkaufen und tun dabei noch Gutes.

Schülerin Julia setzt die Laubsäge an und formt aus Holz ein kleines Kunstwerk. Neben ihr sitzt Franziska und seufzt: „Das ist ganz schön anstrengend“. Aber den beiden Mädchen macht die Arbeit mit der feinen Säge trotzdem Spaß. Sie erfordert Konzentration und Geschicklichkeit. Diese Szene im großzügig ausgestatten Werkraum der staatlichen Realschule ist nur eine Momentaufnahme von vielen an diesem Tag der offenen Tür. Zahlreiche Besucher drängen sich in die Räume, sie wollen einen Eindruck von der Einrichtung gewinnen, vor allem die Eltern, deren Kinder in die fünfte Klasse der Schule im Herbst wechseln wollen.

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Realschule in Vöhringen öffnet ihre Pforten
Bild: Ursula Katharina Balken

So ist Schulleiter Oliver Eschenbach an diesem Nachmittag ein gefragter Mann. Er informiert ausführlich über die Möglichkeiten der Realschule und findet auch noch Zeit, Besucher durch das Gebäude zu führen. Er erhält aber auch tatkräftige Unterstützung von den Tutoren aus den neunten Klassen, die die Gäste durch das Haus begleiten und die Ausstattung mit Schul- und Fachräumen erklären. Die Neuntklässler sind außerdem eine Hilfe für die Schüler der fünften Jahrgangsstufe. Die Neuntklässler werden „Buddys“ genannt und machen die Neulinge mit dem Schulleben vertraut.

Aula verwandelt sich in einen Markt

Die Aula hat sich in einen großen Markt mit vielen Ständen verwandelt. Dort gibt es beispielsweise fair gehandelte Produkte zu kaufen. Und für das Leserhilfswerk unserer Zeitung – die Kartei der Not – engagieren sich Mädchen und Buben, angeleitet von Lehrer Gerd Elsäßer. Sie veranstalten eine Tombola, die Lose gehen weg wie „warme Semmeln“. Noch bevor die Schule ihre Türen wieder schließt, melden sie sichtlich stolz: „Ausverkauft!“.

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Diese Schüler um Lehrer Gerd Elsäßer (Zweiter von rechts) haben eine Tombola veranstaltet und sich so für die Kartei der Not engagiert.
Bild: Balken

Gut besucht wird auch der Schnupperunterricht in Fremdsprachen, Biologie und Geografie. Ein Magnet ist der Musiksaal. Denn dort werden akrobatische Kunststücke gezeigt und Interessierte dürfen beatboxen. Heißt: Es wird Musik mit dem Mund gemacht. Ein Mikrofon ist das einzige Hilfsmittel. Aber es gibt auch „Realos-Klänge“, dank Schulchor und -band. In anderen Räumen herrscht Stille. Denn das Zeichnen von ägyptischer Schrift erfordert Konzentration. Bei dem Angebot ist es schwierig, sich zu entscheiden: Wohin geht man zuerst? Wer vom Schauen müde wird, kann sich im türkischen Café erholen.

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Kunst auf einem Rad: Die Einradshow in der Vöhlinhalle
Bild: Florian Holley

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