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Vöhringen

03.04.2021

Die Firma Sanomed hat in Vöhringen die Produktion aufgenommen

Mitten auf der grünen Wiese hat Sanomed, ein Unternehmen, das Nahrungsergänzungsmittel herstellt, seine neuen Produktionshallen in Vöhringen errichtet.
Foto: Ursula Katharina Balken

Plus Sanomed hat den bisherigen Standort in Neu-UIm aufgegeben. Welche Vorteile der Neubau auf der grünen Wiese in Vöhringen dem Unternehmen bietet.

Mit dem Neubau auf der grünen Wiese in Vöhringen ist Sanomed, dem Hersteller flüssiger Nahrungsergänzungsmittel, eine Punktlandung gelungen. Nur ein Jahr und neun Monate nach dem ersten Spatenstich im Juni 2019 wurde die Produktion im neuen Gewerbegebiet östlich der Bahnlinie aufgenommen. Mit Ende des ersten Quartals 2021 wurde der Umzug in den Neubau für beendet erklärt. Der Standort in Neu-Ulm ist mittlerweile aufgelöst worden.

Auf Nachfrage sagte Janine Wilhelm, Leiterin für strategisches Marketing, dass die Realisierung des Projektes ein „Meilenstein auf der grünen Wiese“ darstelle. Trotz Corona sei das Timing eingehalten worden. Am neuen Standort in Vöhringen hält Sanomed an seiner Firmenstrategie fest, die da heißt: den Innovationsgeist pflegen, um als Entwicklungs- und Herstellerunternehmen für flüssige Nahrungsergänzungsmittel aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Beauty weiterhin erfolgreich zu sein. „Nun ist im Neubau mehr Platz für neue Technologien, Expansion und Fortschritt und somit auch mehr Arbeitsplätze", sagte Wilhelm.

Sanomed hat einen zweistelligen Millionenbetrag in den neuen Standort in Vöhringen investiert

Aktuell hat Sanomed rund 140 Mitarbeiter. Seit 30 Jahren ist das Unternehmen auf dem Markt präsent. Das Investitionsvolumen wurde beim ersten Spatenstich mit einem zweistelligen Millionenbetrag angegeben. Insgesamt hat die Firma fünf Hektar Grundstücksfläche erworben, bebaut wurden davon 2,5 Hektar. Der Weg bis zur Eröffnung war nicht ganz einfach. Denn der markante Bau mitten in der Landschaft stieß bei der Planung nicht unbedingt auf Wohlwollen. Auch die Landwirte hatten zunächst Bedenken.

Die günstige Verkehrsanbindung regional wie überregional gab bei der Wahl des neuen Standortes den Ausschlag. Freudig hatte natürlich die Stadt Vöhringen reagiert. Wie der damalige Bürgermeisterin Karl Janson beim ersten Spatenstich sagte, sei damit ein weiterer Schritt getan, eine möglichst große Vielfalt an Gewerbebetrieben nach Vöhringen zu holen.

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