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Winterrieden

18.07.2020

Die Gemeinde macht einen weiteren Schritt hin zu Energiewende

Eine PV-Anlage mit Stromspeicher wurde auf der Fahrzeughalle der Winterrieder Feuerwehr installiert.
Bild: Claudia Bader

Plus Die Kommune hat eine Fotovoltaikanlage mit Stromspeicher auf dem Dach der Feuerwehrfahrzeughalle in Winterrieden installieren lassen.

Beim Klimaschutz ist die Gemeinde Winterrieden vielen anderen Kommunen ein Stück voraus. Mit der vor Kurzem erfolgten Installation einer Fotovoltaikanlage mit Stromspeicher auf dem Dach der Feuerwehrfahrzeughalle am Rathaus ist sie einen weiteren, kleinen Schritt in Richtung Energiewende gegangen. Die moderne PV-Anlage soll pro Jahr rund 10.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Fast die Hälfte davon wird im Gemeindeamt und im Feuerwehrhaus verbraucht. Rund 5500 Kilowattstunden Strom werden voraussichtlich pro Jahr gegen Vergütung ins Netz eingespeist.

Die Anlage erzeugt den im Gemeindeamt und im Feuerwehrhaus benötigten Strom

Bei einer Sitzung des Gemeinderats stellte Alexander Wollnik, der auch Mitglied des örtlichen Energieteams ist, die „eigenverbrauchorientierte und intelligente“ Fotovoltaikanlage detailliert vor. Tagsüber erzeuge sie den im Gemeindeamt und Feuerwehrhaus benötigten Strom. Nachts werden die im Standby-Modus eingeschalteten Geräte, zum Beispiel das Alarmierungssystem der Feuerwehr und die Sirene, aus einem Stromspeicher mit integrierter Notstromversorgung beliefert. Laut Wollnik liegt die Autarkiequote der PV-Anlage, das ist das Verhältnis des eigens verbrauchten Stroms zur gesamten produzierten Strommenge, bei 85 Prozent.

Die Idee für diese „sinnvolle und nachhaltige Sache“ stamme vom gemeindlichen Energieteam, informierte Bürgermeister Hans-Peter Mayer. Da die PV-Anlage mit Stromspeicher von einer örtlichen Firma installiert wurde, bleibe die Wertschöpfung im Ort. Vorbildlich funktioniere auch die PV-Anlage auf der Gerätehalle an der Kläranlage. Rund die Hälfte des produzierten Stroms werde vor Ort verbraucht, der andere Teil ins Netz eingespeist, informierte Mayer: „Es lohnt sich auf jeden Fall.“ (clb)

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