Newsticker

Bundestag beschließt längeren Lohnersatz für Eltern
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Die Gewerbeschau „Leistung 2020“ bekommt nicht nur Zuspruch

Babenhausen

06.03.2020

Die Gewerbeschau „Leistung 2020“ bekommt nicht nur Zuspruch

Die Babenhauser Gewerbeschau soll heuer entlang des Schöneggwegs stattfinden.
Bild: Archivfoto Sabrina Schatz

Der Vorstand der Gewerberegion Babenhausen spricht mit etwaigen Ausstellern. Am Termin werde nicht gerüttelt.

Alle fünf Jahre veranstaltet die Gewerberegion Babenhausen eine Leistungsschau. Im Gegensatz zu früheren Auflagen soll diese heuer als „ Straßenfest “stattfinden. Bei der Jahresversammlung präsentierte Vereinsvorsitzender Kay-Uwe Bertram Eckdaten. Er machte klar, dass an dem Termin – Sonntag, 21. Juni – nicht gerüttelt werde. Diskussionsteilnehmer hatten darauf hingewiesen, dass an diesem Tag auch das Musikerfest in Klosterbeuren und die Feuerwehrfahrzeugweihe in Olgishofen vorgesehen seien. Bertram sagte, der Vorstand habe die Freiluftveranstaltung bewusst auf einen Termin im Sommer gesetzt und nehme in Kauf, dass es Konkurrenzveranstaltungen gibt. Die neue Eintageslösung ist nach seinen Worten risikoärmer und erfordere deutlich geringere finanzielle Vorleistungen, da der Aufwand geringer als in früheren Jahren sei. Wegen des Corona-Virus abgesagte Messen zeigten, wie schnell Geld in den Sand gesetzt werden könne.

"Logistische Probleme" bei kleineren Einzelhandelsgeschäften

Die Leistung 2020 soll sich über einen rund einen Kilometer langen Abschnitt des Schöneggwegs erstrecken, vom Kreisverkehr in der Ulmer Straße bis zum Firmengelände Kössler. Eine Bewirtung ist im Bereich Dilo, Bauexpert und Kössler geplant. Offen ist, ob dafür Zelte aufgestellt werden. Ebenfalls nicht endgültig entschieden sei die Verwendung sogenannter Pagodenzelten entlang der Straße. Der Vorsitzende appellierte in Richtung der Teilnehmer, aufeinander zuzugehen und eventuell Rundwege zu gestalten. Auf mögliche Lücken entlang der Strecke angesprochen, merkte Bertram an, dass es gewiss „Inseln“ geben werde. Bewusst solle keine Budenstraße entstehen, da dies dem Charakter eines Straßenfests entgegenwirke. Unter anderem Hedi-Geschäftsführer Robert Diebolder bot Teile seiner Gewerbeflächen an. In der Schau sieht er eine „Imagepflege der heimischen Wirtschaft“. Direkte Verkaufserfolge könnten sich im Nachhinein ergeben. Das sah auch Stefan Schlögel im Namen des Handwerkerrings so. Es handle sich um keine Verkaufsschau. Er sieht die Leistung 2020 als Möglichkeit, etwa potenzielle Arbeitskräfte und Auszubildende zu akquirieren.

Ellen Weise machte auf „logistische Probleme“ kleinerer Einzelhandelsgeschäfte bezüglich einer Teilnahme aufmerksam. Diese seien nur lösbar, wenn Geschäfte in der Ortsmitte geöffnet werden dürften. Dafür machte sich auch Alfred Wahl stark, der sich als Anhänger früherer Gewerbeschaumodelle positionierte. Laut Bertram sind logistische Schwierigkeiten gewiss gemeinsam lösbar. Über Ellen Weises Idee einer Modenschau könne man durchaus diskutieren. Bertram rührte die Werbetrommel für die Leistung 2020 und hofft, dass sich möglichst viele Aussteller anmelden. „Der Handel hält sich nämlich noch etwas zurück.“ Man müsse bedenken, dass für den Einzelhandel mehrmals im Jahr Märkte organisiert werden. Für größeres Gewerbe gebe es nur alle fünf Jahre Veranstaltungen. (fs)

Mehr aus Babenhausen lesen Sie hier:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren