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Vernissage

24.11.2016

Die Kunst eines ganzen Jahres

Sabine Hader fertigt Schalen aus Beton. Monika Birzele hat die Gefäße mit Scherben aus feinem Porzellan als Mosaik ausgekleidet.
Bild: S. Hader

Illertisser Verein stellt Malerei und kunstvolles Handwerk in der Schranne zur Schau

Nach zwölf Monaten reger Kreativität wollen 22 Mitglieder des Kunstzirkels Illertissen mit einer Jahresausstellung – die 24. ihrer Art – Einblick in ihr Schaffen gewähren. Sie findet Samstag und Sonntag, 26. und 27. November, in der Schranne statt. Am Freitag wird die Schau um 19 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage eröffnet. Die musikalische Gestaltung übernimmt das Ehepaar Petermann, die Laudatio hält Thea Zedelmeier.

Durch die Vielseitigkeit seines Schaffens tritt der Kunstzirkel auch während des Jahres immer wieder an die Öffentlichkeit. Sei es mit wechselnden Ausstellungen einzelner Künstler in der Galerie „Schau mal rein“ oder zur Bereicherung von Veranstaltungen. So gab es Gemälde zu sehen beim Osterkonzert der Stadtkapelle, beim Iller-Musikfestival, Kraut- und Rübenmarkt oder Apfelfest. „Sogar in Dietenheim waren unsere Bilder zu sehen“, so Vorsitzende Sabine Hader.

Nun sollen die Besucher in der Schranne geballte Kreativität vor Augen geführt bekommen. 22 Künstler, 14 Maler und acht Kunsthandwerker präsentieren Ergebnisse ihres Schaffens. Zu sehen gibt es Malerei in Öl, Acryl und Aquarellfarben. Fotoarbeiten sind ausgestellt und Kunsthandwerkliches etwa aus Holz, Glas, Ton, Beton oder Schmuck, Textilien und Dekorationsstücke. Laut Hader gibt es bis auf Marianne Kornegger mit ihren Spruchtafeln keine „Neuzugänge“ zu sehen, jedoch alte Bekannte, die nach Auszeiten wieder in Erscheinung treten: Zum Beispiel Martin Hirle mit Acryl-Malerei oder Vincenzo Marotti, dessen Bilder stets mit Aussagen verbunden sind. Oder Monika Birzele, die ihre Mosaikkunst mit Porzellanscherben an den gegossenen Betonschalen von Sabine Hader gedeihen hat lassen.

Auch aktuell gefragte Künstler wie Zahn du Plessis mit ihren großflächigen Tierporträts und in Falttechnik hergestellten Gefäßen sind vertreten. Außerdem Kurt Janisch, der im Auftrag der Pfarreiengemeinschaft St. Martin die fünf Kirchen in einem Bild verewigt hat. Schon mehrere Reproduktionen wurden davon angefertigt. Eine wird in der Jahresausstellung zu sehen sein. Manche Künstler machten es spannend. Sie hielten ihre Ausstellungsstücke noch unter Verschluss, wie Sabine Hader weiß. Darunter ihre Amtsvorgängerin Hedwig Gaile. Hader ist schon sehr neugierig, denn die frühere Vorsitzende hat „ein großflächiges Bild angekündigt, das nur auf einer Staffelei ausgestellt werden kann“. (lor)

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