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12.03.2009

Die Magistrale, eine "große Chance" für die Region

Ulm/Landkreis (heo) - Elementare Bedeutung für die Zukunftschancen der Region Ulm/Neu-Ulm schrieb gestern Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger einer Realisierung der transeuropäischen "Magistrale" Paris - München - Wien über Ulm zu. Oettinger eröffnete in der Donauhalle den 10. Ulmer Unternehmertag.

Zwar zeigte sich der Ministerpräsident zuversichtlich, dass der Weg frei ist, schließlich sei die Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Doch müssten auch "die schwäbischen Freunde" auf der bayerischen Seite für die Achse kämpfen.

Für die "beachtliche Region" Ulm/ Neu-Ulm wäre es mehr als unbefriedigend, wenn sich Politik und Bahn nicht auf eine Routenführung einer transeuropäischen Magistrale über Ulm einigen würden. Die Region habe sich in den vergangenen Jahrzehnten außerordentlich gut zwischen den Metropolen Stuttgart und Ulm behauptet.

Die Region Ulm/Neu-Ulm wäre aber "noch mehr als Stuttgart oder München" Gewinner, wenn sie direkt auf einer transeuropäischen Achse liegen würde. Der weitere Ausbau der Bahnlinie, ein Teil davon ist der neue Neu-Ulmer Bahnhof, liegt derzeit auf Eis.

Die Magistrale, eine "große Chance" für die Region

Mehr Geld gefordert

Die Bahn fordert mehr Geld vom Bund. "Auch die bayerische Politik muss dafür kämpfen, dass Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee noch vor Ostern das Projekt Stuttgart 21 unterschreibt."

Das Projekt Stuttgart 21 umfasst die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs und dessen Anbindung an die Schnellbahnstrecke nach Ulm. Das Projekt geriet wegen der Kosten in die Kritik: Der Bundesrechnungshof hatte bereits in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages Daten und Methodik der Berechnungen der Bahn für Stuttgart 21 kritisiert und deutlich höhere Kosten vorhergesagt.

Demnach soll das Projekt mehr als fünf Milliarden Euro kosten.

Lokale Vertreter aus Wirtschaft und Politik hatten stets dafür plädiert, Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm als ein untrennbares Gesamtprojekt zu betrachten.

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