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Vorhaben

03.11.2017

Die Martin-Luther-Kirche im Fokus

Bei einem Rundgang konnten sich Interessierte bei den beiden Architekten Christian Schmutz, Marisol Rivas Valàzges und Pfarrer Jochen Teuffel (von links) informieren.
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Bei einem Rundgang konnten sich Interessierte bei den beiden Architekten Christian Schmutz, Marisol Rivas Valàzges und Pfarrer Jochen Teuffel (von links) informieren.

Bei einem Rundgang informieren Architekten und Vertreter der Kirchengemeinde über die anstehende Renovierung. Beim anschließenden Workshop können die Bürger mitreden

Die evangelische Martin-Luther-Kirche in Vöhringen soll in den kommenden zwei Jahren renoviert werden. Um über das Vorhaben zu informieren, trafen sich Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde sowie Architekten und Interessierte nun zu einem Rundgang.

Wie berichtet, soll die im Jahr 1934 fertiggestellte evangelische Kirche für rund 240000 Euro renoviert werden. Dabei ist dem Kirchenvorstand bewusst, dass sich der Betrag durch zusätzliche Arbeiten, Vorgaben des Denkmalschutzes und der tatsächlichen Leistungsausschreibungen noch erhöhen kann. Die beiden Architekten Marisol Rivas Valàzgez und Christian Schmutz, sowie der Landschaftsgärtner Manfred Rau zeigten sich bei ihren Ausführungen gut vorbereitet und hatten einige Vorschläge und Änderungsmöglichkeiten parat.

Mit den Worten „Vertrautes bewahren und mit maßvollen Veränderungen den Kircheninnenraum neu gestalten“, ließen die beiden Architekten bei ihren Ausführungen erkennen, dass die Kirchgänger keinesfalls mit radikalen Veränderungen vor den Kopf gestoßen werden. „Die Grundatmosphäre muss erhalten bleiben, man kann den Altarraum mit kleineren Maßnahmen gestalten und in seiner Bedeutung etwas vom Gesamtraum abheben“, so Christian Schmutz.

Pfarrer Jochen Teuffel ließ erkennen, dass die Zusammenarbeit zwischen Kirche, Architekten und Vorstand durchaus harmonisch funktioniere und fasste zusammen, dass „aus der bisherigen Vertrautheit eine neue Sicht gewonnen werden soll, um die rund 75 Jahre alte Kirche für die Zukunft zu erschließen“.

Neu angelegt werden sollen auch die Wege zur und um die Kirche. Sie sollen unter anderem barrierefrei werden. Landschaftsgärtner Manfred Rau ließ außerdem erkennen, dass der aus den 1930er-Jahren stammende Außenbereich mit Hecken und Bäumen mittlerweile zu üppig und keineswegs mehr zeitgemäß sei.

Während eines Workshops hatten interessierte Bürger im Anschluss an den Rundgang die Möglichkeit, ihre Wünsche, Ideen und Verbesserungsvorschläge zu den drei Themen „Außenraum – Atmosphäre – Nutzung“ einzubringen. Begleitet wurde der Workshop zum Projekt Kirchenrenovierung von den Architekten. Die Ergebnisse sollen nun zusammengetragen werden, um sie unter Umständen mit in die Planungen einfließen zu lassen.

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