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Altenstadt

03.01.2020

Die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt will viel bauen

2020 wird in der Pfarreiengemeinschaft viel gebaut werden. Unser Bild zeigt (von links) Doris Rittler, Pfarrer Thomas Kleinle, den Zweiten Bürgermeister Ernst Wüst, den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Alexander Rösch und Johannes Zanker.
Bild: A. Schmid

Beim Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft geht es vor allem um das Thema Bauen. 340.000 Euro soll etwa die Sanierung der Pfarrkirche Zum Guten Hirten kosten.

In Altenstadt, Herrenstetten, Illereichen und Untereichen stehen umfangreiche Bauprojekte auf dem Programm. Unter anderem um diese ging es beim Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft Altenstadt.

Das größte der anstehenden Projekte ist das neue Pfarrzentrum in Altenstadt. Die Pfarrkirche Zum guten Hirten muss für rund 340.000 Euro saniert werden. Zusätzlich zu den bereits geplanten Maßnahmen wünscht sich Verwaltungsleiterin Johanna Roth auch eine Instandsetzung der rund 50 Jahre alten WC-Anlage in der Kirche. Aufgrund fehlender Eigenmittel sei man auf den Höchstzuschuss der Diözese Augsburg angewiesen. Finanzierungsgespräche laufen bereits. Spenden seien jederzeit willkommen.

Marktgemeinde will Areal um Pfarrzentrum neu gestalten

Der Zweite Bürgermeister Ernst Wüst berichtete, dass seitens der Marktgemeinde das ganze Areal zwischen dem Seniorenheim Haus Elfriede und dem Pfarrzentrum neu gestaltet werden soll. (Mehr dazu: Die Altenstadter Ortsmitte soll sich weiterentwickeln) Ein Teil der Fläche liegt auf Kirchengrund. Laut Johann Roth seien die Vorschläge zur Errichtung eines Spielplatzes und die Gestaltung des Wegs am Pfarrzentrum als Meditationsweg in die Planung mit eingeflossen. Derzeit sei die Marktgemeinde dabei die Höhe der Fördergelder, die bei rund 80 Prozent liegen sollen, auszuloten. Für Probleme sorgt ein Abwasserkanal, der sich unter dem geplanten Weg befindet und noch saniert werden muss. Zudem steht der Umbau des jetzigen Pfarrbüros samt Wohnungsbereich von Pfarrer- und Haushälterinnen-Wohnung in ein großes und zentrales Pfarrbüro für die Pfarreiengemeinschaft auf der Agenda. Dieser Umbau ist möglich, das Pfarrer Thomas Kleinle seinen Pfarrwohnsitz in Untereichen hat. Das neue Pfarrbüro soll komplett von der Diözese Augsburg finanziert werden.

Die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt will viel bauen

Trotz jahrelanger Vorbereitungs- und Planungszeit ist die Sanierung des Kirchhangs und der Friedhofsmauer in Herrenstetten noch nicht in Gang gekommen. Johanna Roth berichtete, dass derzeit die Kosten berechnet werden und die Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege am Laufen ist. Da es sich bei dem Kirchenhang um ein Bodendenkmal handelt, sollen die Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden. Eine Ringmauer und mehrer Stützmauern sollen den Hang absichern. Danach wir Erdreich aufgeschüttet. Die neue Treppenanlage soll mittig am Hang auf das neue Erdreich aufgebaut werden.

Auch in Untereichen muss saniert werden

In Untereichen müssen der Dachstuhl der Pfarrkirche St. Peter und Paul und Rissbildungen im Kirchenbereich saniert werden. Ein Planungsbüro ist damit beauftragt, den notwendigen Maßnahmenkatalog und die Kosten zu ermitteln. Ein ähnliches Problem liegt bei der Kirche in Illereichen vor. Auch dort müssen der Dachstuhl und die Außenfassade instandgesetzt werden. Kosten soll das rund 590.000 Euro. Der Marktgemeinderat Altenstadt hat einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent zugesagt. Die Diözese hat Fördergelder in Höhe von 60 Prozent in Aussicht gestellt. Die Restkosten sollen aus den Einnahmen aus dem Verkauf des Haus Franziskus in Illereichen beigesteuert werden. Pfarrer Thomas Kleinle bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern, ohne die die Pfarreiengemeinschaft nicht so reibungslos funktionieren würde.

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