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Vöhringen/Illerberg

28.09.2018

Die Straße zur A7 ist bald wieder frei

Mit Hochdruck wird die Kreisstraße zwischen Vöhringen und der A7-Anschlussstelle saniert. Anfang Oktober soll der Abschnitt wieder befahrbar sein.
Bild: Ursula Katharina Balken

Bald sollen die Arbeiten an der Straße zwischen Vöhringen und der Autobahn-Anschlussstelle beendet sein. Vor allem die Bewohner Illerbergs dürfte das freuen.

Autofahrer werden es begrüßen: Die Kreisstraße zwischen dem östlichen Kreisverkehr bei Vöhringen und der Anschlussstelle der A7 soll Anfang Oktober für den Verkehr wieder freigegeben werden. Das teilte das Staatliche Bauamt Krumbach auf Nachfrage mit. Um Autofahrern umständliche Umleitungen zu ersparen, werde mit Hochdruck an der Erneuerung der Fahrbahndecke gearbeitet. Nach Angaben der Behörde wurde gestern der Feinbelag aufgebracht.

Rund 20 Jahre nach Fertigstellung des viel befahrenen Verkehrsweges hatten sich erhebliche Straßenschäden bemerkbar gemacht: Es zeigten sich Risse in der Fahrbahn und Durchbrüche. Eine Erneuerung der Oberschicht samt Ausbesserungsarbeiten war in der Folge unumgänglich. Seit 17. September ist die Umgehungsstraße (NU 14) in besagtem Abschnitt deshalb für den Verkehr gesperrt.

Viele Autos fuhren durch Illerberg und Thal

Zu spüren bekamen das vor allem Bewohner der Vöhringer Stadtteile Illerberg und Thal. Zwar führte die offizielle Umleitung des Bauamts nicht durch die beiden Orte, wer sich auskenne, kürze dennoch über die Stadtteile ab, sagt Bewohner Georg Thalhofer. Aber auch Lastwagenfahrer, die von ihrem Navigationsgerät gelotst werden, fuhren teils durch die Orte. Die Folge: Der Verkehr nahm nach der Sperrung stark zu. Was Thalhofer ärgerte: Auch eine Fußgängerampel, die eigentlich den Schulweg der Kinder absichern soll, sei zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Tage defekt gewesen. Eine gefährliche Situation, vor allem durch den stärkeren Verkehr.

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Mittlerweile sei die Ampel aber repariert, sagt Thalhofer. Und auch das Ende der Baustelle ist abzusehen. Bis das Teilstück der Umgehungsstraße für den Verkehr wieder offen ist, verläuft die Umleitung laut Bauamt von Norden auf der Staatsstraße kommend am südlichen Ortsende von Senden über die Staatsstraße nach Witzighausen. Von dort geht es über die Kreisstraße bis zur Autobahnanschlussstelle Vöhringen und umgekehrt. Von Süden kommend erfolgt die Umleitung in Richtung A7 auf der Staatsstraße ab Bellenberg über die Kreisstraße bei Tiefenbach und weiter über die Kreisstraße bei Emershofen bis zur Autobahnanschlussstelle Vöhringen und umgekehrt. Beide Kreisverkehre an der Autobahnauffahrt blieben befahrbar.

Fahrbahndecke der Kreisstraße wurde abgefräst

Insgesamt wurde während der Baumaßnahme die Fahrbahndecke sowie die darunter liegende Asphaltschicht auf einer Länge von 1,7 Kilometern abgefräst. Auf einer Fläche von 14500 Quadratmetern wurden die obersten Schichten abgetragen und neue Asphalt- und Binderschichten eingebaut.

Die Stadt Vöhringen, so das Straßenbauamt, musste im Zuge der Maßnahme die an die Kreisstraße (Rue de Vizille) angrenzenden Einmündungsbereiche der Riedhofstraße und deren Unterführung ebenfalls sanieren. Dazu wurden Bereiche der Riedhofstraße gesperrt. Die Kosten für die Baumaßnahme am Zubringer belaufen sich auf rund 365000 Euro.

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