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Gemeinderat

22.05.2015

Die gute Stube wird eingerichtet

U-förmige Sitzbank und Ratstisch für zwölf Personen

Die Räume der Schützen im Erdgeschoss des rund 130 Jahre alten Unterrother Vereinsheims sind entkernt und warten darauf, als Saal mit Sitzungsraum eingerichtet zu werden. Planer und Schreiner waren zur Sitzung des Gemeinderates gekommen, um ihren Konzeptvorschlag vorzustellen. Dabei wird eine u-förmig verlaufende Sitzbankreihe einer Raumhälfte ihr typisches Gepräge geben und auf der anderen ein größerer Ratstisch, an dem nicht nur neun, sondern auch zwölf Gemeindevertreter Platz finden können. Das wird die Kommune einiges Geld kosten, doch die Investitionen sollten auch zwei Generationen lang halten, waren sich alle einig.

Für Präsentationen am Ratstisch sind Beamer und Leinwand an der Decke befestigt. Auch der ganze Beleuchtungsapparat wird in der Decke untergebracht. Für den neuen, gedämmten Fußboden muss die vorhandene Betondecke weichen und tiefer gegraben werden, um eine mehrere Zentimeter dicke Dämmschicht und den Estrich unterzubringen, darüber soll ein Holzboden kommen, wie auch im jetzigen Ratszimmer. Eine Trennwand zwischen beiden Raumhälften ist nicht vorgesehen. Die Heizkörper sollen möglichst unterhalb der Sitzbänke angebracht werden. Dazu kommen Tische und Stühle, sodass etwa 70 Personen Platz haben. Die Wände erhalten eine Holzvertäfelung. Auch im Flur wird der bisherige Boden neuem Estrich und Steinplatten weichen. Dabei ist eine Anhebung von sechs Prozent zur Behindertentoilette nötig, welche zur einfacheren Handhabung mit einer Schiebetür ausgestattet wird. Bodenfließen kommen auch in Küche und Toiletten. Zwischen Küche und Saal ist sogar noch Platz für den Fahnenschrank.

Die Entscheidung zum geplanten Vordach über Treppeneingang und behindertengerechten Außenaufzug wurde vertagt, der Vorschlag war nicht zufriedenstellend.

Sodann werden im Dachboden am Ostgiebel ein Spezialfenster eingesetzt und ein ausfahrbarer Galgen installiert. Damit wollen sich die Vereine das Hinaufbefördern ihres Brennholzes oder das Einlagern von Utensilien fürs Dorffest erleichtern.

Auch der Umfang der Elektroarbeiten, dazu gehören der Außenaufzug oder ein neuer Starkstromanschluss fürs Dorffest, steht fest. Es wurden vielfach heimische Firmen beauftragt. Dies begrüßte das Gremium, weil dadurch eine flexiblere Zusammenarbeit möglich sei.

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