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Verkehr

01.08.2020

Diese Straßen sollen sicherer werden

Die Straßenquerung an der Memminger Straße in Altenstadt birgt im Kreuzungs- und Einmündungsbereich beim Edeka-Markt Gefahrenpotenzial für Radfahrer und Fußgänger.
Bild: Armin Schmid

Altenstadt arbeitet an einem Konzept für gefährliche Stellen

Der Marktgemeinderat hat sich mit der Erstellung eines integrierten Verkehrskonzepts befasst. Im Fokus stehen dabei in letzter Zeit oft auch Verbesserungen hinsichtlich der sicheren Gestaltung von Fuß- und Radwegen, wie Bürgermeister Wolfgang Höß sagte: „Unsere Wünsche sind oft an übergeordneten Behörden gescheitert.“ Oft sei dies auch der Fall gewesen, weil die entsprechenden Unterlagen nicht ausgearbeitet gewesen seien.

Die eigene Verwaltung könne dies jedoch nicht bewältigen. Abhilfe soll deshalb nun ein Verkehrskonzept schaffen. Laut Planer Dirk Kopperschläger werden darin konkrete Umsetzungsvorschläge ausgearbeitet und auch eine Prioritätenliste vorgegeben.

Kritische Punkte seien beispielsweise die Oberbalzheimer Straße und die Kreuzung samt Einfahrtsbereich am Edeka-Markt. Wolfgang Höß fügte an, dass man an beiden Stellen schon seit Jahren nach geeigneten Lösungen für Radfahrer und Fußgänger suche. Die Oberbalzheimer Straße könne man vor der Überquerungsstelle auf 5,50 Meter verengen und damit die Straßenquerung für Radfahrer durch die Verlangsamung des Verkehrsflusses erleichtern. Ein weiterer Lösungsansatz wäre laut Planer Kopperschläger der Einbau einer Mittelinsel, die den Verkehrsfluss ebenfalls verlangsamen und ausreichend Möglichkeiten für eine sichere Überquerung der Oberbalzheimer Straße bieten würde. Die Breite der Mittelinsel wäre auch für Fahrräder mit Anhänger ausreichend.

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Nach einer verkehrssicheren Möglichkeit zur Straßenquerung wird auch seit Jahren im Kreuzungs- und Einfahrtsbereich zum Edeka-Markt gesucht. Dirk Kopperschläger sagte, dass auch hier eine Mittelinsel weiterhelfen könne. Von einem Zebrastreifen müsse er abraten: der sei aufgrund der strengen Vorschriften an der Stelle nur schlecht oder gar nicht umsetzbar. In das integrierte Verkehrskonzept sollen Themen wie Barrierefreiheit, Mobilität, Parkraumkonzept, Parkleitsystem oder Carsharing mit einfließen.

SPD-Marktrat Ernst Wüst meinte, dass der geschlossene Bahnübergang eine Gefahrenquelle darstellt. Er regte eine Bahnunterführung für Fuß- und Radverkehr an. Durch die Anbindung der Ortsmitte an die Bahnhofstraße gewinne dies zusätzlich an Bedeutung. FWG-Ratsmitglied Robert Heller betonte, dass Parkraum nicht das große Thema in Altenstadt sei. Vielmehr solle man das Verkehrsgeschehen in der Durchfahrtsstraße (Memminger Straße) näher beleuchten und an eine Temporeduzierung denken. Der Planer antwortete, dass man dies zurückgestellt hat, da keine genauen und aktuellen Zahlen zum Verkehrsaufkommen vorliegen würden. (sar)

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