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Dietenheim

24.01.2019

Dietenheim steckt eine Million in lange geplante Projekte

Eines von vielen Bauvorhaben: Auch die Arbeiten zum Hochwasserschutz am Gießen hat der Gemeinderat an eine passende Firma vergeben.

Bald geht das Bauen los. Auch für die Feuerwehr nimmt der Stadtrat viel Geld in die Hand.

In der ersten Sitzung des neuen Jahres stellte der Kämmerer Alfred Stoerk seinen Finanzbericht vor. Laut dem kann die Stadt ihre Schulden um eine viertel Million Euro auf 1,8 Millionen reduzieren. (wir berichteten). Weitere Themen waren:

Investitionen: Der Gemeinderat fällte eine Reihe von Beschlüssen mit denen nun lange geplante Projekte verwirklicht werden. Sobald es die Wetterlage zulässt, werden umfangreiche Bauarbeiten beginnen. Wie Bauamtsleiter Christoph Koßbiehl erklärte, gab es auf sämtliche Ausschreibungen überraschend viele Angebote, sodass die Aufträge günstig vergeben werden konnten. Im neuen Wohnbaugebiet „Südliche Ortslage 2“ beginnen bald die Kanal-, Straßenbau- und Erdarbeiten zur Wasserleitung, die dann auch bald verlegt wird. Auch für den ersten Bauabschnitt für den lange diskutierten Hochwasserschutz am Gießen wurde eine passende Firma gefunden. Auch die Bauarbeiten für eine Abbiegespur von der Landesstraße 260 zur Räuchlestraße und dem dort neu entstehenden Supermarkt beginnen nun bald, ebenso wie die Außenarbeiten am neuen Kindergarten St. Maria in Regglisweiler.

Feuerwehr bekommt ein neues Rüstfahrzeug

Insgesamt kostet das alles rund eine Million Euro, wobei für einige Maßnahmen noch erhebliche Zuschüsse erwartet werden. Hinzu kommt eine halbe Million Euro für einen neuen Rüstwagen, den die Dietenheimer Feuerwehr in einer Sitzungspause präsentierte. Das Fahrzeug war erst vor wenigen Tagen bei der Ausrüsterfirma in Vorarlberg abgeholt worden. Die Stadt Dietenheim erhält dafür 200000 Euro Zuschuss plus weitere 90000 Euro vom Land Baden-Württemberg, weil das Fahrzeug länderübergreifend im benachbarten Bayern eingesetzt wird.

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Regionale Energieagentur: Geschäftsführer Roland Mäckle sprach über die Arbeit der Regionalen Energieagentur Ulm, in der die Landkreise Alb-Donau und Neu-Ulm sowie die Stadt Ulm, verschiedene Energieversorger und die Kreishandwerkerschaften der beiden Landkreise als Gesellschafter vertreten sind. Demnach steht sowohl den Kommunen, den Handwerksbetrieben und auch den Bürgern ein neutrales und größtenteils kostenloses Beratungsangebot zur Verfügung. Dieses soll nun durch vermehrte Sprechstundenangebote in den Rathäusern noch weiter ausgebaut werden.

Sozialarbeit: Insgesamt sieben Fachleute stehen in Dietenheim für die Sozialarbeit in den Bereichen Jugend, Schule und Integration bereit. Sozialarbeiter Jochen Frajhaut, Sozialpädagogin Anke Zwick, Integrationsmanagerin Dilara Bodammer, Anna Held (Studentin), Hannah Aichinger (in Ausbildung zur Erzieherin), Rebekka Schön vom Landratsamt und Diplompädagogin Christine Baur vom „Internationalen Bund“ kümmern sich um Jugendliche und Kinder ab dem Grundschulalter sowie um Migranten. Gemeinderat Peter Beck, der gleichzeitig Sprecher des Flüchtlingshelferkreises ist und Bürgermeister Christopher Eh lobten die Sozialarbeiter für deren Erfolge, nachdem diese ihre Jahresberichte vorgetragen hatten.

Besondere Anerkennung erhielt Christine Baur, die sich seit 25 Jahren für Integration einsetzt. Beispielsweise gelang es ihr – in Zusammenarbeit mit Zusammenarbeit mit der Stadt, den Schulen und allen weiteren für die Sozialarbeit Verantwortlichen – die gerade in Dietenheim starke Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion nach der dortigen Wende zur allseitigen Zufriedenheit zu bewältigen.

Mehr zur finanziellen Lage der Stadt: Dietenheim kann auf neues Darlehen verzichten und Schulden abbauen


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