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18.03.2009

Dorferneuerung ja, doch wie das Dorf will

Osterberg Das Amt für Ländliche Entwicklung braucht noch vor der Sommerpause die verbindliche Zusage der Gemeinde zum Ausbau der Babenhauser Straße. Die Gemeinde hingegen braucht noch die verbindlichen Kosten für den Ausbau, um zu wissen, ob der Haushalt dies verkraften kann. Somit drehen sich die Gespräche im Kreis, als Teilnehmergemeinschaft und Gemeinderäte an einem Tisch saßen. Während TG-Vorsitzender Leopold Müller wegen des knappen Zeitrahmens zur Entschlussfreudigkeit mahnte, wollten die Räte die bereits genehmigte Entwurfsplanung komplett überprüfen, ebenso die damals veranschlagten 300 000 Euro Gesamtkosten. Das Geld für die Begrünung allerdings werde einem eigenen Etat entnommen, der nicht ausgeschöpft werden müsse, informiert Müller.

Ortstermin

Über das zu beauftragende Büro für die Ausführungsplanung gab es keinen Konsens, wenngleich Müller zur Anfertigung aus einer Hand riet. Vielmehr einigten sich Teilnehmer darauf, kommenden Freitagnachmittag gemeinsam die Babenhauser Straße, Grundstücksgrenzen und Einfahrten in Augenschein zu nehmen, weshalb Müller zusagte, die Grenzsteine von seinen Mitarbeitern freilegen zu lassen.

"Ich verspreche mir von unserer Begehung ein festes Konzept für die Ausführungsplanung, die wir dann eins zu eins umsetzen wollen", erklärt Bürgermeister Klaus Seidler auf Anfragen. Aber auch eine Anliegerversammlung ist vorgesehen.

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Bis zu 60 Prozent Zuschüsse

Abweichend zur bereits genehmigten Entwurfsplanung soll der Gehsteig auf der Nordseite gebaut werden, aber auch weitere Ausführungen wie etwa Hofeinfahrten wollen die Räte ausschließlich nach praktischen Gesichtspunkten gestalten. Als nächsten Schritt sieht der Bürgermeister die gemeinsame Suche nach dem richtigen Architekten für den endgültigen Plan. Sobald dieser die Zahlen vorlegen kann, soll entschieden werden, ob die Kosten im Haushalt genehmigt werden können. Ist das Geld im Etat bewilligt, kann erst dem Amt für Ländliche Entwicklung die Zusage gegeben werden. Die Ausbaukosten für die Babenhauser setzen sich folgendermaßen zusammen: Die Wasserleitung hat Anspruch auf Zuschuss bis zum 31. Juli 2010, den Kanal bezahlen Anlieger mit und die Straßenoberfläche wird von der Dorferneuerung mit bis zu 60 Prozent bezuschusst.

Allerdings erwartet Leopold Müller die verbindliche Zusage zum Ausbau noch im Frühsommer. Anderenfalls sei der vorgegebene Zeitplan der Förderung bis Ende 2010 nicht einzuhalten.

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