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Klosterbeuren

07.11.2017

Dorfgemeinschaftshaus in Klosterbeuren ist in Planung

Die Alte Schule in Klosterbeuren.
Bild: Sabrina Schatz

Bei der Bürgerversammlung fragten die Klosterbeurer nach dem aktuellen Stand.

Bei der Bürgerversammlung im Babenhauser Ortsteil Klosterbeuren hat Bürgermeister Otto Göppel Näheres zu einem geplanten Dorfgemeinschaftshaus gesagt. Demnach gebe es erste Entwürfe, die im Marktrat jedoch noch nicht final diskutiert worden sind.

Derzeit steht den Vereinen die Alte Schule in der Reichauer Straße zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Komplex zweier Gebäude: Das rechte ist als Wohnung vermietet, das linke nutzen etwa der Schützenverein und die Musikkapelle. Da die Gebäude alt sind und die Räume nicht genug Platz bieten, äußerten Bürger den Wunsch nach einem Dorfgemeinschaftshaus. Ausschlaggeben sind auch neue Auflagen für Schießräume, die ohnehin Veränderungen nötig machen. Bei der Versammlung sagte eine Frau: „Es wäre wichtig, einen Ort zu haben, um zusammen zu kommen – auch, um junge Leute im Ort zu halten.“ Zumal mit der Gastwirtschaft auf lange Sicht ein Treffpunkt schließen werde, wie hieß es. Göppel sagte auf Nachfrage: „Die Einsicht, dass man so etwas bräuchte, ist im Marktrat mittlerweile gewachsen.“ Offen seien die Fragen: Wer agiert als Bauherr und was darf so etwas kosten?

Die Marktgemeinde ließ unlängst die Kosten für ein Dorfgemeinschaftshaus kalkulieren. „Wir haben die erste Berechnung gesehen und die Pläne eingestampft“, sagte der Bürgermeister. Es habe sich um eine Summe von rund zwei Millionen gehandelt, was sich die Marktgemeinde so nicht leisten könne. Eine Überlegung ist es laut Göppel, das rechte Gebäude abzureißen. Es habe bereits Gespräche mit dem Mieter gegeben. Das linke Gebäude könnte eventuell renoviert und mit einem Neubau verbunden werden. Vereine sollen künftig einzelne Räume gemeinsam nutzen.

Die Marktgemeinde sollte sich nun nicht allzu lange Zeit lassen mit der Entscheidungsfindung, denn: Will sie Fördergelder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Eler) abschöpfen, muss sie bald einen genehmigten Bauplan vorlegen. Die Zuschüsse könnten etwa 40 bis 50 Prozent der Kosten decken, rechnet man die Mehrwertsteuer ein. Eler – sofern nicht verlängert – endet jedoch 2020. „2019 sollten wir also so weit sein“, sagte Göppel und weiter: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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