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06.03.2009

Egerländer nahmen den sozialen Wohnungsbau vorweg

Illertissen Keine Sorge um ihren Verein brauche sich die "Eghalanda Gmoi" zu machen, nachdem im Vorstand bereits Mitglieder sind, die nicht mehr im Egerland geboren wurden, stellte Zweiter Bürgermeister Josef Kränzle zum längst vollzogenen Generationenwechsel anerkennend fest.

Alle einstimmig gewählt

Brigitte Schwertschlager war als Vorsitzende bestätigt worden, auch alle anderen Vorstandsmitglieder bekamen einstimmig das Vertrauen ausgesprochen: Als Stellvertreter stehen nun Heidi Schwertschlager und Gerhard Kettner zur Verfügung, wofür eigens die Satzung neu gefasst wurde.

Schriftführer ist Josef Fackler, Erster und Zweiter Kassier Brigitte Schwertschlager und Marianne Wüst. Emilie Asam kümmert sich in bewährter Weise um die Kultur, als Beisitzer stehen Heinz Pöhlmann, Johann Rotschne und Alfred Wüst bereit. Die Kasse prüfen Mina und Gerhard Albert, die Fahne trägt Alfred Wüst, begleitet von Gerhard Kettner.

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Illertissen eine Art Hochburg

"Wir können die Uhr anhalten, aber nicht die Zeit", erklärte Josef Kränzle, was sein Gutes habe und sein Schlechtes. Als die Egerländer in Bayern Fuß fassten, hätten sie wie andere Vertriebene auch den sozialen Wohnungsbau vorweggenommen: "Ein jeder hat etwas beigesteuert, und so entstand ein Eigenheim nach dem anderen." Dabei habe sich Illertissen zu einer Art Hochburg der Egerländer entwickelt, aus der Patenschaft zu Elbogen wurde Partnerschaft, wofür jüngst ein Freundeskreis entstand.

Neuer Adlersaal ein Höhepunkt

Rege geblieben ist der 109 Mitglieder umfassende Verein bis heute, Egerländer beteiligten sich an der 50-Jahrfeier der Neu-Ulmer Gmoi, veranstalten Kappensitzung, Muttertagsfeier und Ausflüge. In Illertissen waren sie präsent am Weihnachtsmarkt und beim Historischen Kinderfest sowie der 900-Jahr-Feier in Jedesheim.

Museum erweitert

Kaum zu übertreffender Höhepunkt im vergangenen Jahr allerdings war die Erweiterung des Egerländer/Elbogener Museums um den renovierten, mit wertvollen Exponaten ausgestatteten Adlersaal, wie Kulturwartin Emilie Asam in ihrem Bericht festhielt. Über 200 Gäste hatten die Eröffnungsveranstaltung besucht. Die Kulturwartin hatte sich für die Versammlung entschuldigen lassen.

Für das begonnene Jahr stehen schon Termine fest, wie etwa die Märzgedenkfeier in Ludwigsfeld am 7. März, die Muttertagsfeier am 3. Mai oder ein Ausflug nach Österreich vom 8. bis zum 10. Mai.

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