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23.10.2009

"Ehre, wem Ehre gebührt"

Roggenburg (mde) - Etwa 100 Vereinsmitglieder sowie zahlreiche Gäste und Ehrengäste aus Kirche, Kultur und Wirtschaft waren der Einladung der Vorstandschaft des "Vereines der Freunde des Klosters Roggenburg e. V." zur Jahreshauptversammlung in das Haus für Kunst und Kultur gefolgt. Sie wurde musikalisch umrahmt vom Blechbläserquintett "WeißBlech". Neben den vielfältigen Vereinsaktivitäten stellte Landrat Erich Josef Geßner die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder in den Mittelpunkt seines Rechenschaftsberichtes. Mit den Worten "Ehre, wem Ehre gebührt" leitete er eine ganz besondere Auszeichnung ein. Anna Elisabeth Dippold, die langjährige Schatzmeisterin des Vereines, erhielt die von Bundespräsident Horst Köhler verliehene "Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens". Die Geehrte war von dieser hohen Auszeichnung nicht nur überrascht, sondern auch sichtlich gerührt. "Ich kann mir keine würdigere Trägerin dieses Ordens vorstellen", sagte Geßner beim Anstecken der Verdienstmedaille.

Dank an Stellvertreter

Der Vereinsvorsitzende dankte auch seinen Stellvertretern Pater Rainer Rommens für sein Wirken in Roggenburg und im Verein und gratulierte ihm namens des Vereines in Abwesenheit zum 40-jährigen Priesterjubiläum. Pater Stefan Kling beglückwünschte er zum 25-jährigen Ordensprofessjubiläum und verband damit den Dank, dass der begnadete Organist und Leiter des Kirchenchores die "musica sacra" zu einem Markenzeichen des Klosters Roggenburg gemacht hat.

Die kirchenbaulichen Aktivitäten des beliebten Seelsorgers von Biberachzell, Oberreichenbach und Wallenhausen, Pater Konrad Gomm, hob Geßner genau so hervor wie die Organisation des Roggenburger Sommers durch Pater Stefan Kling, Bürgermeister Franz-Clemens Brechtel und Johanna Spengler-Haug vom Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur. Dem Direktor des Bildungszentrums Pater Roman Löschinger dankte er für seine zehnjährige Tätigkeit und für den enormen Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der dazu geführt habe, dass das Bildungszentrum inzwischen auf jährlich 1300 Veranstaltungen, 19 000 Übernachtungen und 70 000 Besucher verweisen kann. "Was hier geleistet wird, ist bewundernswert", sagte Geßner.

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Große Anerkennung erfuhr auch die Arbeit von Pater Gilbert Krauß als Bauleiter des 18-Millionenprojektes "Klostersanierung". Dieser zeigte in einem beeindruckenden Vortrag, dass es für die Rettung des Klosters tatsächlich fünf Minuten vor zwölf war. In Vertretung des erkrankten Paters Rainer Rommens, des Priors des Klosters Roggenburg, wies der Abt des Klosters Windberg, Hermann Josef Kugler, auf eine turbulente aber erfüllte Zeit im Klosterleben hin.

Mit großer Freude stellte er fest, dass im Kloster Windberg inzwischen 23 und im Kloster Roggenburg 14 Prämonstratenser-Brüder zu Hause sind.

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