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Feierstunde

28.02.2015

Ehrenzeichen für Ehrenamtliche

„Ich bin stolz und freue mich, dass wir im Landkreis solche Menschen wie Sie haben“, sagte Landrat Thorsten Freudenberger (ganz links), als er (weiter von links) Alfons Weithmann, Elke Riedl, Josef Reisch und Anita Lübke jeweils das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichte.
Bild: Jürgen Bigelmayr/LRA

Landrat Freudenberger überreicht Auszeichnungen des Ministerpräsidenten

Anita Lübke aus Vöhringen, Elke Riedl aus Neu-Ulm, Josef Reisch aus Altenstadt und Alfons Weithmann aus Roggenburg sind gestern mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden. Landrat Thorsten Freudenberger überreichte die hohen Ehrungen bei einer Feierstunde im Landratsamt Neu-Ulm. Dabei würdigte er die vier Persönlichkeiten, die sich alle seit vielen Jahren in herausragender Weise ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen, als „leuchtende Vorbilder“.

Stellvertretend für die Gemeindeoberhäupter der Geehrten sagte Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, die Ausgezeichneten verkörperten mit ihrem Engagement „Mitmenschlichkeit, Mitgefühl und Dasein für andere“, Werte, ohne die ein Gemeinwesen nicht funktionieren könne.

(74) engagiert sich im kirchlichen und sozialen Leben ihrer Stadt. Sie ist Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Michael und des Katholischen Frauenbundes. Acht Jahre lang leitete sie die Hospiz-Gruppe in Vöhringen. Sie ist Lektorin, Kommunionhelferin, Wortgottesdienstleiterin und Aushilfsmesnerin. Darüber hinaus bringt sie sich in den Krankenhausbesuchsdienst der Pfarrei ein, engagiert sich als Mitglied des Bewohnerrats des Caritas-Altenheims und ist Schriftführerin und Delegierte im Caritasverband Neu-Ulm/Günzburg. Bei alldem findet sie noch Zeit, sich dem Kneipp-Verein Vöhringen als Kassiererin und Yoga-Lehrerin zur Verfügung zu stellen.

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(73) ist mit ihrer menschlichen Wärme und Einsatzfreude bei der Sängergemeinschaft Neu-Ulm und in der Seniorenbetreuung unersetzlich. In mehreren Altenheimen ist sie für die Bewohner die „gute Seele“ und „edle Samariterin“. Auch die Neu-Ulmer Sängergesellschaft schätzt sich glücklich, sie in ihren Reihen zu haben: In Personalunion ist sie Geschäftsführerin, Frauenvertreterin, Notenwartin, aktive Chorsängerin und stellvertretende Vorsitzende.

(59) ist seit vielen Jahrzehnten die prägende Gestalt der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt: als aktiver Musiker, Ausbilder des Nachwuchses, Dirigent, Funktionär, Organisator und Handwerker. Von 1985 bis 1992 war er Vorsitzender des Vereins, von 1992 bis 2000 Dirigent, seit 2000 Zweiter Dirigent. Beim Bezirksmusikfest zum 125-jährigen Jubiläum der Musikgesellschaft im Jahr 2003 liefen bei ihm die Fäden zusammen. Beim Bau des Musikerheimes von 2011 bis 2013 war er Bauleiter und leistete die meisten Arbeitsstunden.

(85) ist wie Josef Reisch mit Leib und Seele Musiker. Von 1955 bis 1981 war er Dirigent der damaligen Musik- und späteren Trachtenkapelle Schießen und machte sie zu einem der besten Instrumentalensemble im Landkreis. Besondere Verdienste erwarb er sich auch in der Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Von 1983 bis 2013 dirigierte Weithmann die von ihm gegründete Seniorenkapelle Schießen. (az)

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