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Illertissen/Elbogen

12.12.2012

Ein Baum für die Partnerstadt

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2 Bilder
Ein Baum für Elbogen. Das Bild zeigt bei der Übergabe (von links) Illertissens Partnerschaftspräsident Franz Münzenrieder, dessen Elbogener Kollegin Jana Motlikova, Elbogens Bürgermeister Zdenek Bednar (verdeckt), seine Kollegin aus Illertissen, Marita Kaiser, Oberjäger Jaroslav Adamek und der neue Direktor Frantisek Kolar.
Bild: Partnerschaftskomitee

Illertisser Delegation feiert mit beim 20-Jährigen der Gesellschaft Elbogener Wälder

Ein Baum für Elbogen: Ob das einen Sinn angesichts 4500 Hektar Wald um die Illertisser Partnerstadt macht, mag man sich fragen. Es macht! Anlässlich der traditionellen Jagd in Elbogen feierte die Illertisser Delegation, angeführt vom städtischen Komitee und unter Beteiligung einiger Mitglieder des Freundeskreises mit der Gesellschaft der Elbogener Wälder deren 20-jähriges Bestehen. Was lag näher, als den tschechischen Freunden als Zeichen enger Verbindung einen Baum zu schenken, der in Elbogens Erde dauerhaft seinen Platz finden sollte.

Beim Überreichen der Illertisser Blaufichte durch Partnerschaftspräsident Franz Münzenrieder in der historischen Burg in Elbogen betonte Bürgermeisterin Marita Kaiser die Symbolkraft des Geschenkes. Die Wurzeln stehen im übertragenen Sinn für das Fundament der Partnerschaft. Das Wachstum symbolisiere das weitere Gedeihen der Beziehungen beider Städte für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus.

Elbogens Bürgermeister Zdenek Bednar, der neue Direktor der Wälder, Frantisek Kolar, und Oberjäger Jaroslav Adamek zeigten sich überrascht und bewegt von dieser Geste. Sie versprachen den Baum an geeigneter Stelle so gut zu pflegen wie die Freundschaft.

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Der Baum sollte aber noch einen weitere Rolle an diesem Abend in Elbogen spielen. Oberjäger Jaroslav Adamek wurde vom einem inszenierten Jagdgericht neben einer Geldstrafe dazu verurteilt, mit der sehr stacheligen Blaufichte aus Illertissen einmal durch den ganzen Festsaal der Burg zu tanzen. Großes Gelächter war ihm sicher. Er wurde wegen „zu großer Liebe zum Wald“, die natürlich zu höherem Abschuss wegen Wildverbiss führt, verurteilt.

Aber auch die als Treiber bei der Jagd fungierenden Illertisser Teilnehmer Peter Althoff, Franz Münzenrieder und Manfred Wieser blieben in diesem Jahr vom „Jagdgericht“ nicht verschont: Sie wurden wegen „zu guter Beziehungen“ zum Wild, wegen „Orientierungslosigkeit“ und wegen „Bestrebens nach Verschonung des Wildes“ zu je drei öffentlichen Liegestützen im Saal (Keiner hat sich blamiert.) und je zehn Euro Strafe verurteilt.

Am nächsten Morgen besprachen die Präsidenten Jana Modlikova (Elbogen), Münzenrieder (Illertissen) und Karl-Heinz Brunner (Freundeskreis Illertissen) den Terminkalender der Aktivitäten für2013. Als Besonderheiten zeichnen sich dabei ein eventuelles Frühlingsfest, eine Wiederbelebung der Elbogener Teilnahme auf dem Illertisser Weihnachtsmarkt in größerem Umfang und eine Begegnung der Kinder und Jugendlichen zum Thema Kreativität und Malerei über die beiden Kunstzirkel der Städte ab. (az)

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